26.02.2026
NBA kompakt
Die Detroit Pistons haben das Spitzenspiel gegen die Oklahoma City Thunder für sich entschieden, allerdings fehlte bei den Thunder fast die komplette Starting Five. Die San Antonio Spurs gewinnen knapp bei den Toronto Raptors, obwohl sie am Ende mehrmals Nerven zeigen.

Detroit zieht im Osten an der Spitze weiter einsam seine Kreise, auch das Pendant aus der Western Conference wurde geschlagen. Allerdings: Die Thunder mussten auf gleich vier Starter verzichten (SGA, Jalen Williams, Chet Holmgren, Isaiah Hartenstein), lediglich Lu Dort (3 Punkte, 1/8 FG) stand zur Verfügung. Dafür schlugen sich die Gäste aber wacker, Center Jaylin Williams führte OKC mit 30 Punkten (9/14) und elf Rebounds an.
Nach dem ersten Viertel führten die Gäste sogar noch mit zwölf Punkten, danach drehte Detroit aber den Spieß um und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Gut fünf Minuten vor Schluss verkürzte der Champion noch einmal auf drei Zähler, doch Detroit hatte durch einen Dreier von Javonte Green die richtige Antwort. Zuvor hatten es die Thunder viermal nicht geschafft, den Defensiv-Rebound abzugreifen.
Für die Pistons überzeugte mal wieder das All-Star-Duo bestehend aus Cade Cunningham (29, 13 Assists) und Jalen Duren (29, 15 Rebounds), allerdings leistete sich Cunningham auch acht Turnover. Dazu trafen die Pistons nur neun Dreier, verbuchte aber auch satte 70 Zähler in der Zone.
Durch die Niederlage der Thunder schieben sich die Spurs immer näher an die Spitze, der Erfolg bei den Toronto Raptors war bereits der Zehnte in Serie. In Kanada musste aber lange gezittert werden, auch weil die Spurs in den letzten 16 Sekunden gleich vier Freiwürfe vergaben. So bekam Brandon Ingram noch die Chance, das Spiel in die Verlängerung zu schicken, doch sein Dreier aus der Ecke landete nur an der Seite des Bretts.
Bester Scorer der Spurs war Devin Vassell mit 21 Punkten (8/13), während Victor Wembanyama (12, 3/12, 8 Rebounds, 5 Blocks) offensiv wenig gelang. Allerdings hatte der Franzose an der Aufholjagd im vierten Viertel großen Anteil, da er dort drei Blocks verbuchte, unter anderem einen in der Crunchtime gegen den Wiener Jakob Pöltl (15, 7 Rebounds).
Die Spurs hielten Toronto bei 17 Punkten im Schlussviertel, dazu drehte De’Aaron Fox (20) offensiv ein wenig auf. Als Team verwandelten die Texaner fast 44 Prozent der Distanzwürfe (17/39), lediglich die Freiwürfe waren über die 48 Minuten ein Problem (13/23 FT).

Dritter im Westen sind die Rockets, die mit Sacramento überhaupt keine Probleme hatten. Schon in der ersten Halbzeit führten die Texaner mit bis zu 30 Punkten, Reed Sheppard verbuchte da schon 20 seiner 28 Zähler (7/16 Dreier). Alperen Sengün (26, 13 Rebounds, 11 Assists) kam auf ein Triple-Double, Kevin Durant begnügte sich mit effizienten 21 Punkten. Für die Kings war Russell Westbrook (22) fleißigster Punktesammler.
Ähnlich deutlich war es auch in Memphis, hier hatten die Warriors keinerlei Schwierigkeiten - auch ohne Steph Curry, Draymond Green und Kristaps Porzingis. Coach Steve Kerr hatte nur neun Spieler zur Verfügung, diese erzielten alle mindestens neun Punkte. Am besten machte es Will Richard (21, 9/15), während Brandin Podziemski und Gary Payton II auf je 19 Zähler kamen. Für Memphis war G.G. Jackson (24) bester Scorer.
Die Cleveland Cavaliers schonten ebenfalls einige Stars, dafür konnte sich Dennis Schröder austoben. Der Braunschweiger verbuchte einen Bestwert für Cleveland, allerdings unterliegen die Cavs dramatisch bei den Milwaukee Bucks.
Die Denver Nuggets setzten sich zudem mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Boston durch und hielten die Celtics dabei bei gerade einmal 84 Punkten. Den Celtics gelangen nach der Pause nur noch 36 Zähler, sodass die Nuggets letztlich einen ungefährdeten Sieg einfuhren, obwohl All-Star Jamal Murray früh das Feld mit Fieber verlassen musste.
Boston hatte aber keine Antworten für Nikola Jokic, der sein Team mal wieder mit 30 Punkten (11/28), zwölf Rebounds und sechs Assists anführte. Es folgte Tim Hardaway Jr., der 14 Zähler von der Bank kommend beisteuerte.
Die Celtics trafen gerade einmal 35 Prozent aus dem Feld (28 Prozent nach der Pause), auch bei Topscorer Jaylen Brown (23, 7/21, 11 Rebounds) wollte nicht viel zusammenlaufen. Zweistellig scorten ansonsten nur noch Derrick White (20) und Neemias Queta (10).
rar