vor 13 Stunden
EL-Team kommt nicht zur Ruhe
ASVEL Villeurbanne kommt einfach nicht zur Ruhe. Zwar soll die Finanzierung für die kommende Saison gesichert sein, dennoch schuldet das EuroLeague-Team seinen Spielern aus der Vorsaison weiterhin Geld.

Wie EuroHoops berichtet, soll es sich um einen Betrag von rund 1,2 Millionen Euro handeln. Hintergrund ist, dass die Franzosen in der Vorsaison nicht die Regeln des Financial Fair Plays einhielten. Hierbei sind alle Teams angehalten, mindestens einen gewissen Betrag für Spieler zu verwenden, ASVEL blieb jene 1,2 Millionen Euro darunter.
Nach den Regeln der EuroLeague muss diese Summe nun unter den Spielern verteilt werden, die in der Vorsaison im Kader standen. Solange dies nicht geschehen, könnte die EuroLeague eine Transfersperre für die Franzosen verhängen, solange die Rechnungen nicht beglichen sind.
Der Grund für die geringen Gehaltskosten ist in der französischen Liga zu finden. Auch hier gibt es klare Finanzregularien und ASVEL durfte nicht mehr Geld für Personal ausgeben, was sich jedoch mit dem Financial Fair Play mit der EuroLeague biss. Die Franzosen belegten in Europa abgeschlagen den letzten Platz.
Für die anstehende Saison sollte sich alles ändern, ein Budget von bis zu 60 Millionen Euro stand im Raum, doch aufgrund fehlender Garantien potenzieller Investoren wird es nun nicht einmal die Hälfte betragen. Auch deswegen musste bereits Sylvain Francisco abgegeben werden, obwohl der Nationalspieler Frankreichs noch kein einziges Spiel für das Team absolviert hat.
Präsident und Coach Tony Parker räumte bereits ein, dass man Abstriche machen müsse. Auch der Verbleib von Nick Weiler-Babb, Armoni Brooks oder Daniel Theis gilt als nicht gesichert.
rar