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    Basketball - EuroLeague

    vor 2 Stunden

    Zweifelhafte Darstellung

    Nach Francisco-Desaster: ASVEL-Boss Parker nimmt Stellung

    Der französische Topklub ASVEL Villeurbanne hatte zu Sommeranfang große Töne gespuckt. Nach dem Absprung eines Investors ist nur noch wenig davon übrig. Sogar Königstransfer Sylvain Francisco verließ den Klub nun. Jetzt nahm Tony Parker Stellung dazu.

    Tony Parker ist Trainer, Präsident und Eigentümer von ASVEL in Personalunion.
    Tony Parker ist Trainer, Präsident und Eigentümer von ASVEL in Personalunion. IMAGO/MAXPPP

    In einer Pressemitteilung, die die Franzosen am Donnerstag auf ihrer Homepage veröffentlichten, erklärte man, dass das Budget für die kommende Saison nun stehe. Es befinde sich in "beispielloser" Höhe.

    "Seit mehreren Jahren, insbesondere aber in den letzten Monaten, arbeiten wir an einem ambitionierten Projekt", ließ sich Trainer und Präsident Tony Parker zitieren. Die finanziellen Ungereimtheiten würden "das Projekt nicht infragestellen", stellt der langjährige NBA-Spieler klar.

    Daran darf es aber durchaus begründete Zweifel geben. In den vergangenen Wochen war durchgesickert, dass ein asiatischer Großinvestor nicht ausreichend finanzielle Sicherheiten für sein Engagement präsentieren konnte, woraufhin der nationale Verband dem Einstieg einen Riegel vorschob.

    Zweifel an Parkers Darstellung

    Diese Berichte nahm Parker in seiner Erklärung nicht auf. Stattdessen erklärte er, dass "Gespräche und Vereinbarungen länger als erwartet" dauern würden, einige Investoren ihre Unterstützung allerdings "erneut bekräftigt" hätten.

    Dass ASVEL mit dem ursprünglich anvisierten, rekordverdächtigen Budget von fast 60 Millionen Euro in die neue Saison starten werde, kann aber dennoch nahezu ausgeschlossen werden. Erst am heutigen Donnerstag nahm Königstransfer Sylvain Francisco wieder Abschied von den Franzosen, ohne auch nur ein einziges Spiel für sie absolviert zu haben. Der Star-Guard löste seinen erst kürzlich unterschriebenen Vertrag wieder auf und schloss sich Panathinaikos Athen für drei Jahre an.

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    Unklarheit herrscht dagegen weiterhin rund um die beiden deutschen Nationalspieler. Nick Weiler-Babb und Daniel Theis waren bereits als Neuzugänge der Mannschaft aus Lyon-Villeurbanne angekündigt worden. Gerüchten zufolge hängt aber auch ihre Zukunft bei ASVEL in der Schwebe.

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    jos