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    Basketball - EuroLeague

    vor 8 Stunden

    Finanzielles Desaster für Franzosen

    ASVEL-Desaster perfekt: Francisco zu Pana, auch Theis vor Abschied

    Sylvain Francisco steht nun endgültig vor einem Wechsel zu Panathinaikos. Der kleine Guard verlässt ASVEL, ohne jemals ein Spiel für das französische Team absolviert zu haben.

    Sylvain Francisco wechselt zu Panathinaikos.
    Sylvain Francisco wechselt zu Panathinaikos. IMAGO/NurPhoto

    Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird Francisco, der am heutigen Donnerstag den Medizincheck absolvieren wird, einen Dreijahresvertrag bei Panathinaikos Athen unterschreiben. Der Franzose hatte ursprünglich für den gleichen Zeitraum bei ASVEL zugesagt, doch da das Team von Head Coach Tony Parker eine Finanzierungslücke hat, geben diese den französischen Nationalspieler umgehend wieder ab.

    Es steht eine Ablösesummer von 450.000 Euro im Raum. Laut BasketNews dürfte dies aber nicht der letzte prominente Abgang bei ASVEL sein. Auch die deutschen Nationalspieler Nick Weiler-Babb und Daniel Theis (nie offiziell vorgestellt) sowie Armoni Brooks sollen wieder auf dem Markt sein.

    Zudem standen wohl auch Center Joel Bolomboy, NBA-Veteran Patty Mills und Nate Sestina bei den Franzosen im Wort, hier ist noch unklar, ob diese nicht womöglich doch für ASVEL spielen werden.

    Tony Parker ist Besitzer und Coach bei ASVEL.
    Tony Parker ist Besitzer und Coach bei ASVEL. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Finanz-Chaos bei ASVEL

    Die Franzosen hatten vor der Saison ein Rekord-Budget von knapp 60 Millionen Euro angekündigt, jedoch schob die französische Finanzbehörde einen Riegel vor, da ein asiatischer Investor nicht die benötigten Garantien liefern konnte. Parker hatte sich in der Folge optimistisch gezeigt, dass man das Geld auftreiben könne, scheinbar ist dies nun aber nicht der Fall.

    ASVEL hatte die Vorsaison auf dem letzten Platz in der EuroLeague beendet und mit zwei Ausnahmen den kompletten Kader verabschiedet. Statt knapp 60 Millionen soll das Budget laut L’Equipe nur noch 24 Millionen Euro betragen, was erneut eines der Kleinsten der EuroLeague wäre.

    rar