vor 20 Stunden
Finale Möglichkeit
Seit vergangenem Sonntag beginnen NBA-Spiele zu deutscher Zeit eine Stunde früher als sonst und sind damit deutlich zuschauerfreundlicher für den hiesigen Markt. Warum sich das bereits übermorgen ändert.

Die NBA um 24 Uhr an einem Wochentag? Das gibt es normalerweise nicht. Selbst Spiele, die an der Ostküste und damit näher an der deutschen Zeitzone stattfinden, beginnen über den Saisonverlauf hinweg frühestens um 1 Uhr nachts - unter der Woche wohlgemerkt.
Seit vergangenem Sonntag war das allerdings anders. Aufgrund der Zeitumstellung in Europa begannen die ersten Spiele teilweise bereits um Mitternacht. Auch am heute bevorstehenden Spieltag gibt es wieder eine solche Partie; praktischerweise eine unter Beteiligung der Charlotte Hornets - mitsamt seines deutschen Trios um DBB-Kapitän Dennis Schröder, Christian Anderson Jr. und Hannes Steinbach -, die gegen Nr.-1-Pick AJ Dybantsa und die Washington Wizards antreten.
Es ist zugleich eine der letzten Chancen, die Ligaspiele der NBA zu dieser etwas vorgezogenen Zeit zu verfolgen. Grund dafür ist, dass die Zeitumstellung in den USA immer erst eine Woche später erfolgt. Bis dahin beträgt die Zeitverschiebung im Osten der Vereinigten Staaten nur fünf statt sechs Stunden.
Die Zeitumstellung auf "Normalzeit" erfolgt vor Ort in der Nacht auf Sonntag - umgestellt wird von zwei Uhr auf ein Uhr. In Deutschland ist es dann sieben Uhr morgens. Von da an beginnen NBA-Spiele also wieder zur regulären Zeit.
Der Unterschied in den Zeitumstellungen liegt in den unterschiedlichen Regelungen beider Kontinente. In Europa endet die Sommerzeit am letzten Sonntag im Oktober. In Übersee dagegen erst am ersten Sonntag im November. Es liegt also immer genau eine Woche dazwischen.
jos