basketball-world header logo
    • Basketball Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NBA
    • WNBA
    • NCAA
  • Deutschland
    • BBL
    • DBBL
    • ProA
    • BBL Pokal
  • Europa
    • EuroLeague
    • Eurocup
    • Champions League
    • FIBA Europe Cup
  • FIBA World Cup
    • Basketball-WM
    • WM der Frauen in Berlin
  • Sonstiges
    • Wir über uns
    • Instagram
    • Facebook
    • Linkedin
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NBA

    vor 1 Stunden

    Da Silva legt den Finger in die Wunde

    Wagner-Rekord nur Randnotiz: Warum bei Orlando die Alarmglocken schrillen

    Franz Wagner erlebt gegen Boston einen durchwachsenen Abend: Beim 97:108 der Orlando Magic stellt er mit zwölf Assists einen Karrierebestwert auf, trifft aber nur fünf seiner 20 Würfe. Während Anthony Black ihn in Schutz nimmt, spricht Tristan da Silva ein grundlegendes Problem der Magic an.

    Franz Wagner stellte gegen Boston sein Carreer-High bei den Assits auf.
    Franz Wagner stellte gegen Boston sein Carreer-High bei den Assits auf. IMAGN IMAGES via Reuters Connect

    Die Orlando Magic kommen auch im dritten Heimspiel der Saison nicht zum ersten Sieg. Nach sechs Partien stehen die Magic bei einer Bilanz von 2-4. Gegen die Boston Celtics kämpfte man sich nach einem zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand zurück und glich zu Beginn des Schlussviertels sogar noch zum 79:79 aus. In der entscheidenden Phase machten die Celtics aber den Deckel drauf.

    Im Mittelpunkt stand dabei auch Franz Wagner (14 Punkte, 6 Rebounds, 12 Assists), der ohne den verletzten Paolo Banchero noch stärker in die offensive Verantwortung rückt. Boston konzentrierte seine Verteidigung gezielt auf den 25-Jährigen. Zwar setzte Wagner seine Mitspieler immer wieder in Szene, beim eigenen Abschluss fehlte ihm aber die Präzision.

    Black fordert bessere Unterstützung für Wagner

    Nach der Niederlage stellte sich Anthony Black (neben da Silva Topscorer mit 23 Punkten) hinter seinen Kollegen. Gegenüber Orlando-Reporter Jason Beede forderte der Guard, dass die Mannschaft Wagner bessere Wurfmöglichkeiten verschaffen müsse. Außerdem brauche der Deutsche mehr Platz, um seine Stärken beim Zug zum Korb auszuspielen.

    Die Zahlen verdeutlichen Wagners Situation. Trotz seiner schwachen Trefferquote bereitete er zwölf Körbe vor (Karrierebestwert!) und war damit der beste Passgeber des Spiels. Es zeigte sich aber auch wieder, wie sehr Orlando ohne Banchero auf seine Entscheidungen angewiesen ist.

    Ein Schlüsselmoment folgte direkt nach dem Ausgleich zum 79:79. Wagner vergab einen Korbleger, der Orlando zum ersten Mal seit dem zweiten Viertel wieder in Führung gebracht hätte. Boston nutzte die Fehler der Gastgeber und setzte sich in der Folge ab.

    • Zwei deutsche Double-Doubles genügen nicht: Tatum bremst die Magic
    • Alba im Hinterkopf: Welche Bedingung Franz Wagner an NBA Europe stellt
    • NBA-Conference-Tabellen

    Da Silva spricht Orlandos größtes Problem an

    Tristan da Silva gehörte dagegen zu den Lichtblicken. Der 25-Jährige erzielte 23 Punkte und schnappte sich zehn Rebounds, traf neun seiner 14 Feldwürfe und fünf seiner acht Dreier. Nach dem Spiel richtete er den Blick aber weniger auf seine persönliche Leistung als auf die Schwächen der gesamten Mannschaft.

    "Ich glaube, wir haben uns irgendwie ein wenig selbst im Weg gestanden.", erklärte da Silva. Orlando habe teilweise die eigenen Grundprinzipien vernachlässigt. Vor allem müsse die Mannschaft sicherstellen, bei möglichst jedem Angriff überhaupt zu einem Wurfabschluss zu kommen. "Wir haben einfach zu viele Ballbesitze hergeschenkt", sagte der Deutsche. Die Celtics hätten sich solche Fehler deutlich seltener erlaubt.

    Tatsächlich leistete sich Orlando insgesamt 18 Ballverluste, aus denen Boston 21 Punkte erzielte. Trainer Sean Sweeney kritisierte den Umgang seiner Mannschaft mit der aggressiven Verteidigung des Gegners. Die Magic müssten den Ball besser schützen und auch bei körperlichem Kontakt die richtigen Entscheidungen treffen.

    Half den Magic mit fünf Treffern von der Dreierlinie: Tristan da Silva.
    Half den Magic mit fünf Treffern von der Dreierlinie: Tristan da Silva. IMAGN IMAGES via Reuters Connect

    Da Silva sieht darin auch einen Grund für Optimismus. Viele der verlorenen Angriffe seien selbst verschuldet und damit vermeidbar. Sehr wichtig sei es, kontrolliert in die Zone vorzudringen und den freien Mitspieler zu finden.

    Magic suchen nach Konstanz

    Dass Orlando offensiv Lösungen finden kann, zeigte sich bei da Silvas Distanzwürfen. Der Forward bezeichnete es als eine seiner wichtigsten Aufgaben, Dreiermöglichkeiten zu suchen und dadurch Räume für die ballführenden Spieler zu schaffen.

    Doch gegen Boston reichten auch 14 erfolgreiche Dreier bei 39 Versuchen nicht aus. Während die Celtics nur 27,3 Prozent ihrer Distanzwürfe trafen, entschieden sie die Partie durch ihre bessere Ballkontrolle und konsequentere Chancenverwertung für sich.

    Für die Magic bleibt damit eine klare Aufgabe: Wagner braucht Entlastung und Orlando muss die Zahl der verschenkten Angriffe reduzieren. Schon in der Nacht auf Dienstag wartet mit dem Heimspiel gegen die Washington Wizards die nächste Chance zur Wiedergutmachung.

    Lukas Hetterich

    Orlando Magic
    ORLOrlandoOrlando Magic
    97
    :
    108
    Boston Celtics
    BOSBostonBoston Celtics
    Orlando Magic
    ORLOrlandoOrlando Magic
    03.11.
    01:30
    Washington Wizards
    WASWashingtonWashington Wizards