vor 2 Stunden
Timberwolves fühlen sich um Punkte gebracht
Victor Wembanyama dominierte Spiel eins gegen Minnesota mit zwölf Blocks historisch stark. Doch es gab auch Diskussionen, denn die Timberwolves werfen den Schiedsrichtern mehrere übersehene Goaltending-Situationen vor.

Victor Wembanyama lieferte beim Auftaktsieg der San Antonio Spurs gegen die Minnesota Timberwolves eine historische Defensiv-Leistung ab. Zwölf Blocks gelangen dem französischen Superstar in Spiel eins der Western-Conference-Halbfinals.
Doch diese Zahlen werden nun öffentlich angezweifelt. Vor allem Timberwolves-Coach Chris Finch kritisierte die Schiedsrichter nach der Partie deutlich. Nach Ansicht des Trainers seien mehrere von Wembanyamas Blocks eigentlich klare Goaltending-Verstöße gewesen: "Mindestens vier davon waren Goaltending. Vielleicht sogar fünf", erklärte er nach dem Spiel. "Es ist alarmierend, dass keiner davon gepfiffen wurde. Wir sprechen hier über einen Shotblocker mit 2,29 Metern Größe, der auf alles geht und trotzdem scheint es keine erhöhte Aufmerksamkeit dafür zu geben."
Besonders die mathematische Bedeutung dieser Szenen hob Finch hervor. "Wenn es vier Goaltendings waren, sprechen wir über acht Punkte. Acht Punkte sind in einem NBA-Spiel enorm wichtig", sagte der Wolves-Coach. "Das wären dann 33 Prozent seiner Blocks gewesen."
Auch Rudy Gobert schloss sich der Kritik an, wenn auch etwas lockerer formuliert: "Beim ersten Block wurde ich gefoult", meinte der Landsmann von Wembanyama zunächst. Danach ergänzte er lachend zum Goaltending-Thema und dem Respekt, den sich Wemby in der NBA erarbeitet hat: "Wenn man sich alles anschaut, waren es wahrscheinlich drei oder vier. Ich wünschte, ich würde auch so behandelt werden."
kon