23.06.2025
Indiana verliert Finals und seinen Anführer
Die Hoffnung der Indiana Pacers auf den ersten NBA-Titel der Franchise-Geschichte endete in einem Drama, und das nicht nur sportlich. Schon im ersten Viertel von Spiel 7 gegen die Oklahoma City Thunder verletzte sich Tyrese Haliburton schwer an der Achillessehne und konnte nicht mehr zurückkehren.

"All unsere Herzen sind gebrochen. Aber er wird zurückkommen", sagte Trainer Rick Carlisle laut Fieldhouse Files nach der 91:103-Niederlage der Pacers und der Verletzung seines Superstars. "Er hat einen der beeindruckendsten Playoff-Runs hingelegt, die ich je gesehen habe."
Haliburton war auch in Spiel 7 stark gestartet, hatte drei seiner ersten vier Dreier versenkt und Indiana damit früh in Führung gebracht. Bis ihn die Verletzung nach nur sieben Minuten stoppte. Danach war das Spiel für die Pacers nicht mehr dasselbe.
Der 25-Jährige war über die gesamten Playoffs hinweg der emotionale und spielerische Anführer des jungen Teams aus Indiana. In 22 Spielen legte er im Schnitt 17,7 Punkte, 9,0 Assists, 5,6 Rebounds und 1,4 Steals auf. Er traf in fast jedem Spiel wichtige Würfe, darunter den Gamewinner in Spiel 1 der Finals, und führte die Pacers über die Knicks und Cavaliers bis zum Duell mit OKC.
Trotz seiner vorherigen Wadenprobleme hatte Haliburton Game 6 durchgespielt und auch Spiel 7 begonnen. Doch diesmal hielt sein Körper nicht stand. Wann er zurückkehrt, ist derzeit noch unklar. Doch für Carlisle und das Team ist klar: Haliburton ist die Zukunft. Und sie ist, trotz aller Trauer, noch immer vielversprechend.
kon