05.03.2026
No-Call bringt die Knicks auf die Palme
Die Diskussion um die Schiedsrichterentscheidungen rund um Shai Gilgeous-Alexander nimmt weiter Fahrt auf. Nach der knappen Niederlage der New York Knicks gegen Oklahoma City übte Coach Mike Brown deutliche Kritik an der Szene, die ihm sein erstes technisches Foul als Knicks-Trainer einbrachte.

Der Auslöser war eine Aktion kurz vor Ende des ersten Viertels, als Gilgeous-Alexander beim Zug zum Korb mit Jalen Brunson kollidierte. Brown war überzeugt, dass es sich um das dritte Foul des Thunder-Stars hätte handeln müssen, doch die Schiedsrichter ließen das Spiel weiterlaufen. "SGA ist schwer zu verteidigen, und er macht einen großartigen Job, die Schiedsrichter davon zu überzeugen - wahrscheinlich besser als jeder andere in der Liga - dass er getroffen wird", sagte Brown nach dem Spiel.
Eine Entscheidung in dieser Szene hätte laut Brown großen Einfluss auf den Spielverlauf haben können. "Jalen stand da, er hat ihn einfach überrannt", erklärte der Coach. "Das hätte sein drittes Foul sein müssen, der Korb hätte nicht zählen dürfen und wir hätten den Ball bekommen." Trotz seiner Kritik wollte Brown die Niederlage jedoch nicht allein an der strittigen Szene festmachen.
Gilgeous-Alexander kam in der Partie auf 26 Punkte und acht Assists und stand siebenmal an der Freiwurflinie. Der amtierende MVP gehört ligaweit zu den Spielern mit den meisten Freiwürfen pro Spiel und führt die NBA bereits zum dritten Mal in Folge bei den verwandelten Freiwürfen an (420).
Auch Brunson stellte sich demonstrativ hinter seinen Trainer: "Ich werde immer hinter ihm stehen. Egal, was er macht oder wie viele technische Fouls er bekommt - er hat auch immer unseren Rücken." Der Knicks-Guard, der nach dem Spiel mit einem blauen Auge auftauchte, kommentierte das mit einem Grinsen: "War wahrscheinlich auch ein No-Call."
sgm