basketball-world header logo
    • Basketball Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NBA
    • WNBA
    • NCAA
  • Deutschland
    • BBL
    • DBBL
    • Pro A
    • BBL Pokal
  • Europa
    • EuroLeague
    • Eurocup
    • Champions League
    • FIBA Europe Cup
  • FIBA World Cup
    • Basketball-WM
    • WM der Frauen in Berlin
  • Sonstiges
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NBA

    vor 8 Stunden

    Nach dem Aus gegen die Spurs

    Trotz MVP-Titel: Gilgeous-Alexander bezeichnet Saison als "Misserfolg"

    Die Oklahoma City Thunder verpassten die Titelverteidigung durch das Aus in Game 7 gegen die San Antonio Spurs. Einen Tag nach dem Ende der Saison fand MVP Shai Gilgeous-Alexander deutliche Worte und bezeichnete seine Spielzeit trotz individueller Auszeichnungen als gescheitert.

    SGA wurde zum zweiten Mal in Folge zum MVP gewählt.
    SGA wurde zum zweiten Mal in Folge zum MVP gewählt. Daniel Dunn

    Auch der Gewinn des MVP-Awards konnte die Enttäuschung über das verpasste Finale nicht lindern. Einen Tag nach dem Aus gegen die Spurs erklärte Gilgeous-Alexander, dass er sein wichtigstes Ziel in dieser Saison verfehlt habe.

    "Es war ein Misserfolg. Ich habe mein Ziel nicht erreicht. Ich habe nicht geschafft, was ich erreichen wollte", sagte Gilgeous-Alexander. "Aber ich lerne am meisten über mich selbst und mache die größten Fortschritte in meiner Karriere, wenn ich scheitere und nicht bekomme, was ich will. Ich sehe das hier nicht anders. Jetzt muss ich herausfinden, warum es passiert ist, und dafür sorgen, dass es nicht noch einmal passiert."

    Der zweimalige MVP hatte gegen San Antonio größere Probleme als gewohnt. In der Serie kam er auf 25,9 Punkte bei 40,9 Prozent Trefferquote aus dem Feld und 28,6 Prozent von der Dreierlinie. Die Spurs verteidigten ihn mit Stephon Castle am Ball, während Victor Wembanyama als Absicherung hinter der Aktion wartete. "Da hinten steht ein Spieler, der einfach anders ist", sagte Gilgeous-Alexander über Wembanyama. "Sie lenken alles zu ihm. Es ist eine wirklich gute Defense."

    Stephon Castle (li.) war der primäre Verteidiger von SGA.
    Stephon Castle (li.) war der primäre Verteidiger von SGA. IMAGO/EPA

    Zu wenig Unterstützung für SGA: Thunder-Stars kämpfen mit Problemen

    Zusätzlich fehlte Oklahoma City wichtige Unterstützung. Jalen Williams verschlimmerte bereits früh in der Serie seine Oberschenkelverletzung und absolvierte insgesamt nur 54 Minuten gegen die Spurs. Williams glaubt, dass er den Ausgang der Serie hätte beeinflussen können: "Ich denke, wir hätten gewinnen können, wenn ich gespielt hätte. Wir sind ohne mich über sieben Spiele gegangen. Ich glaube nicht, dass ich uns schlechter gemacht hätte."

    Auch Chet Holmgren hatte große Schwierigkeiten gegen die Spurs-Defense. Der Big Man erzielte in der Serie lediglich 10,7 Punkte pro Partie und kam in Game 7 auf nur vier Zähler. "Es gab definitiv Möglichkeiten, mehr Würfe zu nehmen, die ich in dem Moment nicht genutzt habe", gab Holmgren selbstkritisch zu.

    Gilgeous-Alexander stellte sich nach dem Aus dennoch demonstrativ vor seinen Teamkollegen. "Ich habe in dieser Serie auch nicht meine beste Leistung gezeigt", sagte der MVP. "Ich weiß, wie sehr Chet dieses Spiel liebt und die beste Version seiner selbst werden will." Trotz des bitteren Endes soll die Niederlage gegen die Spurs für Oklahoma City nun als Motivation dienen, im kommenden Jahr einen neuen Anlauf auf den Titel zu nehmen.

    "Vertraue meiner Arbeit": Holmgren adressiert Fiasko in Spiel 7

    Neun Jahre, neun Champions: Warum die Zeit der Dynastien in der NBA vorbei ist

    sgm