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    NBA

    vor 3 Stunden

    Unruhe beim Champion

    Towns verärgert über abgebrochene Vertragsgespräche mit den Knicks

    Die New York Knicks haben sämtliche Vertragsverhandlungen auf Eis gelegt. Betroffen davon ist auch Karl-Anthony Towns, der deutlich sagt, was er davon hält. Was bedeutet das nun für den Champion?

    Karl-Anthony Towns könnte im Sommer 2027 Free Agent werden.
    Karl-Anthony Towns könnte im Sommer 2027 Free Agent werden. Brad Penner

    "Für mich kam das auch überraschend", sagte Karl-Anthony Towns am Sonntag über das Statement der Knicks, dass die Vertragsgespräche erst im späteren Verlauf der Saison wieder aufgenommen werden sollen. "Ich muss schon sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Sagen wir es aber so, wie es ist: Es ist Geschäft und wir haben auch auf dem Feld unsere Aufgaben zu erledigen."

    Betroffen sind neben Towns auch noch Josh Hart, Miles McBride und Tyler Kolek, die allesamt über neue Verträge verhandeln könnten. Noch in der vergangenen Woche hatte Towns angegeben, dass er nicht davon ausgehe, dass es vor Saisonstart eine Einigung geben werde. Gleichzeitig versicherte der Center aber auch, dass er der Franchise entgegen kommen wolle, damit eine Einigung erzielt wird, mit der beide Seiten leben könnten.

    Allerdings: "In dieser Hinsicht sind wir noch weit voneinander entfernt", hatte Towns zu Protokoll gegeben. Laut The Athletic hatten die Knicks Towns rund 200 Millionen Dollar für vier Jahre geboten, 76 Millionen weniger als eigentlich möglich wären. Der Big Man kann im kommenden Sommer Free Agent werden, müsste dafür aber auf seine Spieler-Option über 61 Millionen Dollar verzichten. Gleiches wäre der Fall, wenn er seinen Vertrag in New York vorzeitig verlängern möchte.

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    Towns: Free Agency 2027 droht

    Schon in den vergangenen beiden Jahren hätte man Gespräche über eine Verlängerung führen können. Ob es diese gab, ist unklar. Fakt ist aber nun, dass es für den 19. Oktober eine Deadline gibt. Lehnt Towns bis dahin die Option nicht ab, darf New York laut der Regularien offiziell für den Rest der Saison nicht mehr mit dem Center über eine Vertragsverlängerung verhandeln, wodurch das Risiko steigt, dass Towns im Juli 2027 das Team ohne Gegenwert verlässt.

    Einer der Gründe für die Position der Knicks ist die finanzielle Situation des Champions. New York liegt derzeit knapp 3,3 Millionen Dollar unter dem Second Apron, für die kommende Saison droht man darüber gehen zu müssen, was harsche Strafen seitens der NBA nach sich ziehen würde. Auch deswegen kündigte Besitzer James Dolan im Sommer bereits an, dass dies unter allen Umständen zu verhindern sei.

    Josh Hart könnte 2027 ebenfalls Free Agent werden.
    Josh Hart könnte 2027 ebenfalls Free Agent werden. Kyle Ross

    Knicks: Hart und Brunson entspannt

    Josh Hart zeigte sich dagegen deutlich entspannter als Towns, bei ihm handelt es sich um eine Team-Option für 2027/28. "Wir werden schon eine Lösung finden", sagte der Forward am Samstag. "Ich mache mir darüber keinen großen Kopf, weil ich mich auf die Saison fokussieren möchte."

    Dass man so ein Thema komplett zur Seite schieben könnte, glaubt aber auch Hart nicht: "Es wird Tage geben, wo ich nicht daran denke, aber es wird auch Tage geben, wo ich nur daran denke. Wir sind alles nur Menschen", betonte der Glue Guy.

    Finals-MVP Jalen Brunson glaubt derweil nicht, dass es die Mannschaft beeinflussen werde. "Er wird professionell damit umgehen", sagte Brunson der New York Post im Bezug auf Hart. "Nicht nur er - alle, die es betrifft. (…) Jede Saison ist eine Achterbahnfahrt, Dinge passieren. Aber wenn wir auf dem Feld stehen, dann helfen wir uns alle gegenseitig."

    rar