vor 1 Stunden
NBA kompakt
Die Philadelphia 76ers haben ihren perfekten Saisonstart auch ohne LeBron James fortgesetzt, während Cleveland eine späte Aufholjagd der Nets überstand. Zudem sorgten Nikola Jokic und Jamal Murray für ein spektakuläres Comeback, die Warriors rutschten dagegen historisch schwach in die neue Spielzeit.

Auch ohne LeBron James haben die Philadelphia 76ers ihren perfekten Saisonstart fortgesetzt. Beim 127:116 gegen Milwaukee verbuchte Joel Embiid 28 Punkte, elf Rebounds und zehn Assists. Jaylen Brown erzielte an seinem 30. Geburtstag 27 Zähler, Tyrese Maxey legte 26 Punkte auf.
Brown bescherte Embiid mit einem späten Dreier das Triple-Double und brachte Philadelphia mit 120:114 auf Kurs. Kentavious Caldwell-Pope sorgte kurz darauf aus der Distanz für die Entscheidung. Während die Sixers auf 3:0 stellten, warten die Bucks weiterhin auf ihren ersten Sieg. Jaime Jaquez Jr. war mit 21 Punkten bester Werfer der Gäste.
Die Denver Nuggets haben einen zwischenzeitlichen Rückstand von 23 Punkten aufgeholt und New Orleans mit 141:135 nach Verlängerung bezwungen. Jamal Murray führte die Gastgeber mit 42 Punkten an, Nikola Jokic legte 35 Punkte, 15 Rebounds und zehn Assists auf. Es war bereits das 199. Triple-Double seiner Karriere.
New Orleans führte nach drei Vierteln noch mit 19 Punkten, konnte Denvers Aufholjagd im Schlussabschnitt aber nicht stoppen. In der Verlängerung erzielte Jokic acht Punkte, während Rookie Trevon Brazile sieben seiner 17 Zähler beisteuerte. Die Pelicans verloren trotz 26 Punkten von Trey Murphy III auch ihr drittes Saisonspiel.
Die Cleveland Cavaliers haben ihren Heimauftakt mit einem 125:121 gegen Brooklyn gewonnen. Donovan Mitchell erzielte 22 Punkte, Jarrett Allen steuerte 21 Zähler bei und Evan Mobley kam auf 20 Punkte sowie zehn Rebounds. Nach einem 23:9-Lauf vor der Pause kontrollierte Cleveland die Partie und führte im Schlussviertel bereits mit 22 Punkten.
Brooklyn startete jedoch eine späte Aufholjagd und verkürzte durch einen Dreier von Michael Porter Jr. acht Sekunden vor dem Ende auf 121:123. Sam Merrill machte den Sieg anschließend an der Freiwurflinie perfekt. Moritz Wagner kam für die Nets von der Bank und sammelte in 14 Minuten sechs Punkte sowie vier Rebounds, traf allerdings nur einen seiner sechs Würfe aus dem Feld.

Die San Antonio Spurs haben mit einem 122:106 in Dallas ihren ersten Erfolg gefeiert. Victor Wembanyama prägte die Partie mit 23 Punkten, sieben Rebounds und vier Blocks, Dylan Harper erzielte 22 Zähler. De’Aaron Fox und Stephon Castle steuerten jeweils 19 Punkte bei.
Nach einer zwischenzeitlich verspielten 14-Punkte-Führung eröffneten die Spurs den Schlussabschnitt mit einem 17:5-Lauf und entschieden das vierte Viertel mit 30:17 für sich. Dallas musste auf Cooper Flagg und Kyrie Irving verzichten. Rookie Sergio de Larrea war mit 21 Punkten von der Bank bester Werfer der Mavericks.
Trae Young hat die Washington Wizards mit 25 Punkten und neun Assists zu einem 124:120 bei den Chicago Bulls geführt. Kyshawn George ergänzte 22 Zähler und neun Rebounds, Anthony Davis kam auf 19 Punkte. Auf Nummer-eins-Pick AJ Dybantsa musste Washington wegen einer Knöchelverletzung weiterhin verzichten.
Chicago führte in der ersten Hälfte mit bis zu zehn Punkten, brach nach der Pause aber ein und verlor das dritte Viertel mit 20:40. Nummer-vier-Pick Caleb Wilson überzeugte mit 30 Punkten und 14 Rebounds, traf jedoch nur einen seiner neun Dreier. Insgesamt verwandelten die Bulls lediglich zwölf ihrer 43 Distanzwürfe.

Die Houston Rockets bleiben nach einem 121:114 in Atlanta ungeschlagen. Kevin Durant führte sieben zweistellige Scorer mit 22 Punkten an, Reed Sheppard und Tari Eason erzielten jeweils 19. Amen Thompson verbuchte mit 17 Punkten und elf Rebounds bereits sein drittes Double-Double der Saison.
Houston verspielte beinahe eine 20-Punkte-Führung, ehe Durant mit zwei Freiwürfen 19 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung sorgte. Sheppard traf fünf seiner elf Dreier, während die Hawks insgesamt nur zwölf von 45 Distanzwürfen verwandelten. Jalen Johnson überzeugte bei Atlanta mit 26 Punkten und 16 Assists.
Devin Booker hat die Phoenix Suns mit 43 Punkten zu einem 131:122 gegen Golden State geführt. Der Guard traf 17 seiner 25 Würfe aus dem Feld und sammelte zusätzlich sieben Rebounds sowie sieben Assists. Nach einer schwachen Anfangsphase setzte sich Phoenix vor allem dank Bookers 17 Punkten im dritten Viertel ab.
Die Warriors schonten bei ihrem dritten Spiel innerhalb von vier Tagen unter anderem Stephen Curry, Draymond Green, Brandin Podziemski und Al Horford. Rookie Yaxel Lendeborg nutzte seine Chance und erzielte 26 Punkte sowie sechs Dreier, De’Anthony Melton kam auf 25 Zähler. Dennoch startete Golden State erstmals seit 19 Jahren mit drei Niederlagen in eine Saison.
sgm