23.03.2026
Wie geht es für DBB-Youngster weiter?
War dies das letzte Spiel von Chistian Anderson auf dem College? Der deutsche Spielmacher erwischte gegen Alabama einen schwachen Abend, nun bleibt die Frage, ob sich der Nationalspieler für den NBA Draft anmelden wird.

Zum erst dritten Mal in dieser Saison scorte Christian Anderson nicht zweistellig für Texas Tech, zum dritten Mal setzte es für die Red Raiders eine Niederlage. 65:90 hieß es nach 40 Minuten gegen Alabama, Anderson verbuchte dabei gerade einmal sieben Punkte (3/11 FG, 1/7 Dreier) und drei Assists.
"Es hat sich teilweise so angefühlt, als ob sie uns veralbern würden", meinte ein frustrierter Anderson nach dem Spiel. "Das gilt für Offense als auch Defense (…) Wir werden einige Zeit brauchen, bis wir das verarbeitet haben."
Letztlich bewahrheitete es sich, dass die Red Raiders abseits von Anderson zu wenig Qualität im Kader hatten, erst recht nach dem Saisonaus von Co-Star J.T. Toppin, der zusammen mit Anderson eines der besten Duos landesweit war. "Wir hatten hier eine tolle Gruppe, aber diese Niederlage ist natürlich heftig. Für mich war es trotzdem ein unvergessliche Saison", gab Anderson weiter zu Protokoll.
Direkt nach dem Spiel wurde die Zukunft des Guards aber nicht adressiert. Anderson könnte noch zwei Jahre auf dem College spielen, doch ob er das macht, ist fraglich. Zahlreiche Mock Drafts sehen den 19-Jährigen als Erstrundenpick, gleichzeitig zeigten sich gegen Alabama auch wieder die Schwächen des kleinen Guards.
Anderson fehlt bisweilen die Explosivität und auch die Kraft, um in Ringnähe zu kommen und dort hochprozentig abzuschließen. Das sah man auf College-Level, die NBA wäre noch einmal eine andere Hausnummer. Gleichzeitig traf der Deutsch-Amerikaner starke 42,3 Prozent seiner Dreier und war der drittbeste Vorlagengeber im ganzen Land.
In 32 Partien stand Anderson durchschnittlich 38,4 Minuten auf dem Feld und verbuchte dabei 18,9 Punkte, 3,7 Rebounds, 7,5 Assists sowie 1,4 Steals.
rar