19.02.2026
Titelambitionen für Anderson spürbar erschwert
Hiobsbotschaft für Texas Tech mitten in der entscheidenden Saisonphase. Einer der wichtigsten Leistungsträger der Red Raiders hat sich schwer am Knie verletzt - und fällt für die restliche Saison aus.

Wie die Universität am Mittwoch bekanntgab, hat sich der Star-Forward einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Toppin hatte sich die Verletzung beim Drive zum Korb 6:03 Minuten vor dem Ende der 67:72-Niederlage gegen die Arizona State Sun Devils zugezogen. Er musste gestützt vom Feld geführt werden und kehrte nicht mehr zurück.
Bis zu seinem Aus kam der 2,06 Meter große Junior auf 20 Punkte, acht Rebounds, vier Assists und vier Blocks. In dieser Saison kommt der Preseason-All-American auf 21,8 Punkte, 10,8 Rebounds und 1,7 Blocks pro Spiel - Bestwerte im Team. Insgesamt steht Toppin nach 94 College-Partien bei 17,1 Punkten und 9,7 Rebounds im Schnitt.
Seine Produktion ist auch historisch bemerkenswert: Nur einmal zuvor beendete ein Big-12-Spieler eine Saison mit über 20 Punkten und 10 Rebounds im Schnitt - Blake Griffin 2008/09 für die Oklahoma Sooners. Zudem sammelte Toppin bislang 47 Karriere-Doubles-Doubles, zweitmeiste unter aktiven Spielern hinter Yaxel Lendeborg (51). Nach seinem Wechsel von den New Mexico Lobos hatte er Texas Tech bereits in der Vorsaison bis ins Elite Eight geführt.
Für Texas Tech (19-7) ist der Ausfall sportlich kaum zu kompensieren. Am Samstag wartet zunächst das Duell mit den Kansas State Wildcats, am Dienstag geht es gegen die Cincinnati Bearcats. Auch für den deutschen Guard Christian Anderson verändern sich damit die Vorzeichen deutlich - ohne ihren dominanten Big Man werden die Titelambitionen der Red Raiders spürbar erschwert.
sgm