07.05.2025
Magic wollen offensive Schwäche beheben
Die Orlando Magic sind offenbar auf der Suche nach einem neuen Offensivmotor und haben dabei Anfernee Simons von den Portland Trail Blazers im Blick. Wie die Insider Marc Stein und Jake Fischer berichten, gilt Simons zunehmend als realistische Trade-Option für das Team aus Florida.

Nach dem Playoff-Aus deutete Orlandos Präsident Jeff Weltman an, dass personelle Verstärkungen im Sommer vor allem durch Trades erfolgen sollen: "Die meisten Upgrades werden eher durch Tauschgeschäfte als durch reine Neuzugänge entstehen." Dabei betonte Weltman, wie wichtig es sei, die defensive Identität des Teams zu bewahren, auch wenn offensive Hilfe dringend benötigt werde.
Orlando war in der vergangenen Saison das schlechteste Team der Liga in Sachen Dreierquote. Weltman betonte: "Was wir brauchen, ist nachgewiesene Wurfstärke, offensive Qualität, jemand, der unsere Schwächen gezielt ausgleicht."
Anfernee Simons könnte genau das liefern: Der 25-Jährige kam in der abgelaufenen Saison auf durchschnittlich 19,3 Punkte und 4,8 Assists bei soliden Quoten (42,6 % FG, 36,3 % Dreier). In Portland gilt er schon länger als möglicher Trade-Kandidat. Bereits zur Deadline 2024 war er im Gespräch, doch GM Joe Cronin fand keinen passenden Deal.
Simons steht in seinem letzten Vertragsjahr und verdient in der Saison 2025/26 rund 27,7 Millionen Dollar. Ein Trade könnte für Portland sinnvoll sein, bevor er im Sommer 2026 Free Agent wird.
Mit Kentavious Caldwell-Pope verpflichtete Orlando zwar bereits einen erfahrenen Schützen, doch der enttäuschte in seiner ersten Magic-Saison mit nur 8,7 Punkten pro Spiel und einer schwachen Dreierquote (34,2 %). Auch der langfristige Ausfall von Jalen Suggs (16,2 PPG vor seiner Verletzung) riss eine Lücke in die Offensive.
kon