vor 2 Stunden
Trotz Jokic im Kader
Die Denver Nuggets sind überraschend bereits in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Nach dem Aus gegen Minnesota übernahm Christian Braun Verantwortung und sorgte mit einer Aussage über seine Rolle im Team für Irritationen.

Das frühe Playoff-Aus der Denver Nuggets beschäftigt die Franchise. Nach der überraschenden 2-4-Niederlage gegen die Minnesota Timberwolves meldete sich jetzt Christian Braun zu Wort und übernahm dabei offensiv Verantwortung für das Scheitern.
Vor allem eine Aussage des Rollenspielers sorgte allerdings für Aufmerksamkeit: "Ich denke einfach, dass ich der Leader dieses Teams bin. Ich bin der vokale Leader dieses Teams", erklärte Braun gegenüber der Denver Post. "Ich habe individuell nicht gut genug gespielt und ich hatte das Team nicht gut genug auf eine harte Serie vorbereitet."
Der 25-Jährige ergänzte außerdem: "Wir werden besser sein. Ich werde besser sein. Ich freue mich auf nächstes Jahr und darauf, wie wir reagieren."
Braun gehört zwar nicht zu den Stars der Nuggets, spielt innerhalb der Rotation aber eine wichtige Rolle. Vor allem defensiv, mit Energie und als ergänzender Wing um Nikola Jokic, Jamal Murray und Aaron Gordon, gilt er als wichtiger Bestandteil des Teams. In der Serie gegen Minnesota blieb sein Einfluss aber begrenzt. Braun kam in sechs Playoff-Spielen nur auf 8,3 Punkte und 3,5 Rebounds im Schnitt.
Gerade deshalb wurden Brauns Aussagen in den sozialen Medien schnell diskutiert. Viele Fans reagierten überrascht darauf, dass sich ausgerechnet ein Rollenspieler öffentlich als "Leader" des Teams bezeichnete, obwohl Denver mit Nikola Jokic weiterhin einen dreifachen MVP im Kader hat.
kon