vor 7 Stunden
Hall of Famer übt Kritik am Griechen
Doc Rivers coachte fast drei Jahre die Milwaukee Bucks und damit auch Giannis Antetokounmpo. Der Hall of Famer sprach über die Schwierigkeiten mit dem Superstar und was der Forward auch mit 31 Jahren noch lernen muss.

"Es ist nicht einfach mit ihm", sagte der Hall of Famer im Podcast von Bill Simmons (The Ringer). "Er spielt immer mit einem unglaublichen Tempo, aber trotzdem ist es schwierig mit ihm. Er ist ein toller Passgeber, aber gleichzeitig hat er auch keinen besonders hohen Basketball-IQ", führte Rivers weiter aus.
Der Meister-Coach der Boston Celtics kam im Dezember 2023 zu den Bucks und blieb bis zum Ende der Saison 2026. In dieser Zeit erreichte Milwaukee zweimal die Playoffs, schied aber jeweils in der ersten Runde gegen die Indiana Pacers aus, auch weil Giannis Antetokounmpo immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. 2025/26 verpassten die Bucks die Playoffs komplett, Rivers trat danach zurück und der Grieche wurde nach 13 Jahren mit der Franchise zu den Miami Heat getradet.
"Für ihn gibt es nur eine Option. Er will es mit jeder Aktion erzwingen", sagte Rivers weiter. "Ich wünschte, dass er gelernt hätte, wie er eine Offense besser ausspielt. Er muss verstehen, wie wichtig es ist, einen Angriff sauber auszuspielen."
Dafür sei Miami der perfekte Ort, da dort mit Erik Spoelsta ein Trainer an der Seitenlinie steht, der sehr großen Wert auf Details und die richtige Umsetzung legt. "Es ist wichtig, dass du im Training diese Dinge übst und auch immer wieder wiederholst", betonte Rivers.
Der Start in Miami war zumindest holprig, die Heat konnten nur drei von neun Partien für sich entscheiden und belegen derzeit Rang zehn in der Eastern Conference. Antetokounmpo kam dabei in allen Spielen zum Einsatz und legte bisher in durchschnittlich 32,7 Minuten 27,3 Punkte, 12,7 Rebounds sowie 5,6 Assists auf.
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