vor 14 Stunden
Gemeinsam mit Sohn Austin vor der Kamera
Nach mehr als 40 Jahren als Spieler und Trainer bleibt Doc Rivers der NBA in einer neuen Rolle erhalten. Der 64-Jährige verstärkt ab der Saison 2026/27 das Experten-Team von NBC Sports - und arbeitet dort künftig an der Seite seines Sohnes Austin.

Rivers wird bei den NBA-Übertragungen auf NBC, Peacock und NBCSN als Spielanalyst eingesetzt. Für den früheren Coach ist es zugleich eine Rückkehr zu NBC: Bereits bei den Olympischen Spielen 2012 in London arbeitete er als Studioexperte für den Sender. Rivers erklärte, er habe den Basketball immer gerne gespielt, trainiert und analysiert und freue sich darauf, seine Perspektive mit dem Publikum zu teilen.
Der 2008er-Meistercoach gehört zu den erfolgreichsten Trainern der NBA-Geschichte. Mit den Boston Celtics gewann er den Titel und erreichte 2010 ein weiteres Mal die Finals. Zudem wurde er 2000 als Coach of the Year ausgezeichnet und betreute viermal ein Team beim NBA All-Star Game. Mit 1194 Siegen belegt Rivers den sechsten Platz der ewigen Bestenliste, seine 2059 absolvierten Partien als Headcoach bedeuten Rang vier.
Vor seiner Trainerkarriere spielte Rivers zwischen 1983 und 1996 selbst in der NBA. Den Großteil dieser Zeit verbrachte der Point Guard bei den Atlanta Hawks, für die er 1988 ins All-Star-Team gewählt wurde. Weitere Stationen waren die Los Angeles Clippers, New York Knicks und San Antonio Spurs. Nach seinem Karriereende sammelte Rivers bereits bei Turner Sports und ESPN Erfahrung als Kommentator und Experte.
Bei NBC trifft Rivers nun auf seinen Sohn Austin, der ebenfalls als Basketballanalyst für den Sender arbeitet. Beide schrieben bereits bei den Clippers Geschichte: Von 2015 bis 2018 war Doc Rivers der erste NBA-Headcoach, der seinen eigenen Sohn trainierte. Zum NBC-Team gehören außerdem mehrere frühere Spieler von Rivers, darunter Tracy McGrady, Grant Hill, Jamal Crawford und Brian Scalabrine.
sgm