10.04.2025
Bulls schlagen Miami in Play-In-Preview
Die Orlando Magic haben sich durch einen Sieg gegen den Champion Boston Celtics Platz 7 im Osten gesichert. Die Chicago Bulls gewinnen eine mögliche Preview für ein Play-In-Duell mit Miami.

Die Celtics hätten mit einem Sieg den Auswärtsrekord der Golden State Warriors aus dem Jahr 2016 einstellen können (34-7), stattdessen schonte der amtierende Meister, der bereits als 2-Seed feststeht, all seine Stars. Ein Geschenk für Orlando, das auch angenommen wurde. Die Magic hielten Boston bei 76 Punkten und 39 Prozent aus dem Feld, dazu war Franz Wagner mit 23 Punkten (9/17 FG) und acht Rebounds der beste Scorer seiner Farben.
Das alles gelang Wagner in nur 26 Minuten, der Vorsprung der Magic wuchs nach der Pause so schnell an, dass die Starter schon nach wenigen Minuten im vierten Viertel in den Feierabend gehen konnten. Paolo Banchero (15, 6/17, 6 Assists) hatte ein paar Probleme mit dem Wurf, dafür verwandelte Cole Anthony (18) fünf Dreier. Tristan da Silva spielte das komplette vierte Viertel und steuerte fünf Zähler (2/6 FG) sowie drei Rebounds zum Sieg bei.
Der Gegner für Orlando im Play-In steht dagegen noch nicht fest, womöglich sind es sogar die Chicago Bulls, die sich im Duell zweier direkter Konkurrenten gegen Miami mit 119:111 durchsetzten und sich die Chance auf Rang acht wahrten. Josh Giddey (28, 11/19, 16 Rebounds, 11 Assists) verbuchte dabei ein weiteres Triple-Double, alle Starter der Gastgeber scorten mindestens 17 Zähler.
Die Heat führten zwar die komplette erste Halbzeit, danach drehte Chicago aber den Spieß um und brachte den Sieg einigermaßen souverän nach Hause. Tyler Herro wehrte sich mit 30 Punkten (13/26), dazu kehrte Andrew Wiggins (14) von einer Oberschenkelverletzung zurück, blieb aber für die meiste Zeit blass.
Die Los Angeles Lakers haben derweil die direkte Qualifikation für die Playoffs sichergestellt. An einem hochemotionalen Abend in Dallas - der Rückkehr von Luka Doncic - setzten sich die Lakers dank 45 Punkten den Slowenen mit 112:97 durch.
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Die Denver Nuggets festigten im ersten Spiel nach der Entlassung von Head Coach Michael Malone Rang vier im Westen und gewannen in Sacramento das erste Spiel unter David Adelman. Nikola Jokic (20, 12 Rebounds, 11 Assists) verbuchte dabei ein weiteres Triple-Double, bester Scorer war Christian Braun mit 25 Punkten. Die Kings bleiben zumindest Neunter und brauchen aus den verbleibenden zwei Spielen einen Sieg, um vor Dallas zu landen und sich das Heimrecht im ersten Play-In-Spiel zu sichern.
Die Suns sind dagegen endgültig raus aus dem Rennen um die Play-Ins und kassierten in OKC eine 112:125-Niederlage, obwohl die Thunder mit MVP-Kandidat Shai Gilgeous-Alexander, Isaiah Hartenstein oder Lu Dort ein paar Stützen schonten. Zwar führten die Suns schnell mit 15 Punkten, doch ein 43:26-Viertel zugunsten der Thunder im dritten Viertel stellte die Weichen für die Gäste auf Sieg.
Jalen Williams erzielte hier 13 seiner 33 Punkte, dazu verbuchte Chet Holmgren (22, 10 Rebounds) ein Double-Double. Für die Suns waren der oft gescholtene Bradley Beal (25) und Devin Booker (20, 14 Assists) die besten Scorer).
Robert Arndt