06.04.2026
NBA kompakt
Die Orlando Magic liefern ein Comeback in New Orleans, während die Cleveland Cavaliers den nächsten Schritt Richtung Playoffs machen. In San Francisco sorgt Stephen Currys Rückkehr für Drama, mit dem besseren Ende für Houston.

Die Orlando Magic haben einen 15-Punkte-Rückstand in der zweiten Hälfte gedreht und sich mit 112:108 bei den New Orleans Pelicans durchgesetzt. Angeführt von Desmond Bane (27 Punkte) startete Orlando im Schlussviertel einen 14:2-Lauf und übernahm erstmals seit dem zweiten Viertel wieder die Führung. Paolo Banchero steuerte 23 Zähler bei, während Franz Wagner in 20 Minuten auf 11 Punkte kam.
Dabei sah es lange nicht nach einem Magic-Sieg aus: Orlando traf nur 21 Prozent seiner Dreier und lag zwischenzeitlich deutlich zurück. Doch nach einem schwachen Start fand das Team Rhythmus, während die Pelicans in den letzten 4:50 Minuten nur noch einen Feldkorb erzielten. Saddiq Bey (32 Punkte) hielt New Orleans lange im Spiel, Zion Williamson blieb im vierten Viertel hingegen nahezu ohne Einfluss.
Die Cleveland Cavaliers haben sich mit 117:108 gegen die stark ersatzgeschwächten Indiana Pacers durchgesetzt. Donovan Mitchell drehte nach der Pause auf und erzielte 23 seiner 38 Punkte in der zweiten Hälfte, während James Harden mit 28 Punkten und sieben Assists ebenfalls glänzte. Dennis Schröder kam auf sechs Punkte und drei Assists.
Indiana hielt das Spiel trotz nur neun verfügbarer Spieler lange offen und führte zur Halbzeit noch. Doch Cleveland übernahm im dritten Viertel erstmals die Kontrolle und setzte sich im Schlussabschnitt entscheidend ab. Die Cavs stehen bereits sicher in den Playoffs und sind kurz davor, sich Heimrecht für die erste Runde zu sichern.
Die Golden State Warriors haben das Comeback von Stephen Curry nicht mit einem Sieg krönen können und verloren knapp mit 116:117 gegen die Houston Rockets. Kevin Durant führte Houston mit 31 Punkten, acht Rebounds und acht Assists an, während Alperen Sengun elf Sekunden vor Schluss den entscheidenden Korbleger verwandelte.
Curry kehrte nach über zwei Monaten Verletzungspause zurück und lieferte direkt 29 Punkte in nur 26 Minuten. In der Schlussphase sorgte er mehrfach für Highlights, verpasste jedoch den potenziellen Game-Winner von der Dreierlinie. Besonders emotional: Er kam erstmals seit 2012 wieder von der Bank und stand zudem erstmals gemeinsam mit Bruder Seth für die Warriors auf dem Feld.

Die Charlotte Hornets bleiben eines der heißesten Teams im Osten und gewannen mit 122:108 bei den Minnesota Timberwolves. LaMelo Ball überragte mit 35 Punkten und sieben Dreiern, Miles Bridges ergänzte 25 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists.
Charlotte dominierte vor allem die zweite Halbzeit und feierte den vierten Sieg in Folge. Minnesota hingegen steckt weiter in einer schwierigen Phase: Ohne Anthony Edwards und Jaden McDaniels fehlt es an Stabilität. Julius Randle (26 Punkte) stemmte sich zwar dagegen, doch die Wolves kassierten bereits die vierte Niederlage in fünf Spielen.
Die Oklahoma City Thunder haben beim 146:111 gegen die Utah Jazz erneut eine dominante Vorstellung gezeigt. Chet Holmgren (21 Punkte) und Shai Gilgeous-Alexander (20 Punkte) führten eine Offensive an, die mit 58 Prozent aus dem Feld und 24 Dreiern kaum zu stoppen war. Isaiah Hartenstein verpasste mit zehn Punkten (4/5 FG) und acht Rebounds in nur 19 Minuten knapp ein Double-Double.
Bereits zur Halbzeit war das Spiel entschieden, Oklahoma City führte komfortabel und konnte im vierten Viertel die Starter schonen. Die Thunder gewinnen damit ihr fünftes Spiel in Serie und haben weiterhin beste Chancen auf den Top-Seed im Westen. Utah kassierte hingegen die neunte Niederlage in Folge, trotz starker 34 Punkte von Brice Sensabaugh.
sgm