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    NBA

    vor 1 Tag

    13 Minuten zum Playoff-Auftakt

    Luxusprobleme in Cleveland: Warum Schröder nur eine Nebenrolle bleibt

    Die Cleveland Cavaliers sind erfolgreich in die NBA Playoffs gestartet. Gegen die Toronto Raptors gab es einen deutlichen Erfolg, Nationalspieler Dennis Schröder spielte dabei aber nur eine Nebenrolle.

    Dennis Schröder mit dem Ball in der Hand.
    Dennis Schröder spielte zum Playoff-Auftakt nur knapp 13 Minuten. Getty Images

    Nur 12:36 Minuten wurde Schröder in seinem ersten Playoff-Spiel für die Cavaliers eingesetzt, wirklich nutzen konnte der Braunschweiger die Zeit nur bedingt. Einen Drive schloss der 32-Jährige erfolgreich ab, dazu spielte er einen schönen Pass in die Ecke zu Dean Wade. Zwei Punkte (1/4 FG), zwei Assists, vier Fouls und ein Turnover - das war die magere Ausbeute für den Spielmacher.

    Dabei zeigte sich vor allem, wie tief dieses Cavs-Team ist. Zwar ist Schöder de facto der Reserve-Spielmacher Clevelands, doch Coach Kenny Atkinson entschied sich dazu, die Minuten von James Harden und Donovan Mitchell mehr zu staffeln. So ging Mitchell für den Schützen Max Strus nach knapp fünf Minuten auf die Bank und wurde vier Minuten später wieder für Harden eingewechselt.

    Schröder selbst sah nur zu Beginn des zweiten und vierten Viertels Minuten. Es wurde deutlich, dass Atkinson Shooting präferierte. Mitchell oder Harden waren immer auf dem Feld, umgeben zumeist von zwei oder sogar drei Schützen. Strus (24 Punkte) gab zeitweise sogar den Power Forward, weil Cleveland auf den großen Positionen nur die Starter Evan Mobley und Jarrett Allen durchwechselte.

    Cavs - Raptors: Die Serie im Überblick

    Cavs: Minuten von Harden und Mitchell werden gestaffelt

    Viel Zeit für Schröder blieb da nicht übrig, selbst wenn Harden (33 Minuten) und Mitchell (31) nicht ans Maximum gehen musste. In dieser Hinsicht war Schröder aber nicht alleine. Atkinson setzte auf eine breite Zehn-Mann-Rotation und verteilte die Minuten entsprechend. Jaylon Tyson, eine der Entdeckungen der Regular Season, sah ebenfalls nur 13 Minuten, nicht viel besser sah es bei Keon Ellis aus, der als 3-and-D-Spezialist wie Schröder im Februar aus Sacramento gekommen war.

    Für Schröder war auch kein richtiges Matchup, weil oft der bullige Forward Scottie Barnes für die Raptors den Point Guard mimte. Einige Male duellierte sich Schröder direkt mit dem ehemaligen Rookie of the Year und musste zweimal zum Foul greifen. Der nominelle Spielmacher Immanuel Quickley fehlte Toronto verletzt, er wäre eher ein klassisches Schröder-Matchup gewesen.

    Für Cleveland ist es ein Luxusproblem, es ist offensichtlich, dass sie zehn Playoff-Spieler haben. Atkinson kann nach Belieben seine Rotationen dem Gegner anpassen, womöglich wird Schröder in einem anderen Spiel oder einer anderen Serie noch wichtig. Und überhaupt: All das ist sicherlich besser, als nach einer enttäuschenden Saison mit Sacramento bereits im Urlaub zu sein. Die Cavs präsentierten sich in Spiel 1 stark und zeigten, dass mit ihnen in diesen Playoffs durchaus zu rechnen ist.

    NBA Playoffs: Alle Serien im Überblick
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