vor 1 Tag
Ex-Theis-Klub darf nicht am EuroCup teilnehmen
AS Monaco steht nur 15 Monate nach dem Einzug ins EuroLeague-Finale vor einem sportlichen Absturz. Nach dem Ausschluss aus den europäischen und französischen Profiwettbewerben hat der Klub nun seine Pläne für die Zukunft vorgestellt.

AS Monaco darf in der Saison 2026/27 nicht am EuroCup teilnehmen. Der Klub habe die in den Statuten des Wettbewerbs festgelegten Voraussetzungen nicht erfüllt, teilte die EuroLeague mit. Den frei gewordenen Platz erhält BOSNA BH Telecom Sarajevo.
Auch auf nationaler Ebene ist der amtierende französische Meister nicht mehr für den Profispielbetrieb zugelassen. Der französische Basketballverband lehnte eine kurzfristige Überprüfung der Situation ab. Finanzielle Stabilisierungsversuche und die mögliche Unterstützung neuer Sponsoren kamen offenbar zu spät.
Monaco will nun einen Antrag auf Aufnahme in die drittklassige Nationale Liga 1 (NM1) stellen. "Das Ziel ist klar: zurückzukehren", erklärte der Klub. Der Wiederaufbau solle auf "soliden und nachhaltigen Grundlagen" erfolgen.
Eine zentrale Rolle soll dabei die Nachwuchsabteilung übernehmen. Mit Unterstützung des neuen Mehrheitsgesellschafters, des Fürstentums und der eigenen Partner möchte Monaco sein sportliches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Projekt neu aufstellen.
Der Klub kündigte an, sich sportlich Schritt für Schritt wieder nach oben arbeiten zu wollen. "Der Weg wird ein anderer sein. Er wird harte Arbeit, Geduld und mehr denn je Zusammenhalt erfordern", heißt es in der Mitteilung. Langfristig möchte Monaco sowohl an die Spitze des französischen Basketballs als auch auf die europäische Bühne zurückkehren.
sgm