vor 13 Stunden
Familienfehde geht in die nächste Runde
Im Streit um den Lakers-Verkauf haben die fünf Geschwister von Jeanie Buss Widerspruch gegen die Petition ihrer Schwester eingelegt. Die bisherige Geschäftsführerin und Minderheitseignerin der Lakers hatte sich bislang als einzige Nachkommin des verstorbenen früheren Besitzers Jerry Buss gesträubt, die gemeinsamen Familienanteile abzugeben.

Die fünf Geschwister von Jeanie Buss haben im Streit um den Verkauf der Lakers-Anteile des Buss Family Trust Widerspruch gegen deren Petition eingelegt. Die Unterlagen gingen am Mittwoch beim Los Angeles Superior Court ein. Jimmy, Johnny, Janie, Joey und Jesse Buss beantragen, die Petition abzuweisen. Sie nennen sie in einem Statement "rechtlich und sachlich unbegründet".
Der Trust hält 17,8 Prozent der Lakers. Die fünf Geschwister stimmten 5:0 für den Verkauf, Jeanie Buss enthielt sich. Sie hält die Abstimmung für ungültig und beantragte, die Co-Treuhänder Janie und Joey Buss abzusetzen. Die Anhörung ist für den 8. Dezember angesetzt.
Die Geschwister erklärten: "Während die Gespräche unter den Geschwistern weitergehen, bleibt der Fokus darauf, die geplante Transaktion und die Beteiligung des Trusts daran zu ermöglichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass alle Begünstigten, einschließlich Jeanie, gleich behandelt werden. Die heutige Aktion ist ein notwendiger Schritt, um diese Interessen zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Transaktion planmäßig abläuft."
Der Streit betrifft auch Jeanie Buss' Amt als Governor. Laut NBA-Regeln muss ein Governor mindestens 15 Prozent an einem Team halten. Verkauft der Trust, könnte sie das Amt unter der aktuellen Regelung nicht behalten. Joshua Kushner und Ex-Disney-Chef Bob Iger hatten im Sommer zugestimmt, die Mehrheit von Mark Walter bei einer Bewertung von 12,5 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die rund 17 Prozent der Buss-Familie sind demnach knapp unter zwei Milliarden Dollar wert.
jos