02.02.2026
NBA kompakt
LeBron James sorgt am Madison Square Garden einmal mehr für großes Aufsehen, doch sportlich setzen andere die Akzente. Während die Knicks ihre Siegesserie ausbauen, deklassieren die Pistons Brooklyn historisch deutlich. In San Antonio wiederum offenbaren die Magic klare Defizite in Physis und Aggressivität gegen Victor Wembanyama und die Spurs.

Die New York Knicks haben LeBron James’ 32. Regular-Season-Auftritt im Madison Square Garden verdorben und ihre starke Form bestätigt. Angeführt von OG Anunoby (25 Punkte) und Landry Shamet (23) setzten sich die Knicks mit 112:100 durch und feierten ihren sechsten Sieg in Serie. Josh Hart steuerte 20 Punkte bei, während Jalen Brunson mit 13 Assists eine Saisonbestmarke aufstellte.
Für die Lakers zeigte Luka Doncic eine starke Leistung mit 30 Punkten, 15 Rebounds und acht Assists, während LeBron James auf 22 Punkte, sechs Assists und fünf Rebounds kam. Entscheidend war das dritte Viertel, in dem New York mit einem 38:26-Lauf die Kontrolle übernahm und sich mit einer Serie aus schnellen Transition-Körben und Dreiern entscheidend absetzte.
Die Detroit Pistons haben mit einem 53-Punkte-Sieg gegen die Brooklyn Nets Franchise-Geschichte geschrieben. Beim 130:77 feierten die Pistons ihren höchsten Sieg überhaupt und unterstrichen ihre Rolle als bestes Team der Eastern Conference. Jalen Duren glänzte mit 21 Punkten und zehn Rebounds, während Cade Cunningham 18 Punkte, zwölf Assists und vier Steals beisteuerte.
Detroit dominierte früh und ließ über die gesamte Spielzeit keinen Zweifel am Ausgang. Bereits zur Halbzeit führten die Pistons 67:44, ehe sie im dritten Viertel weiter davonzogen. Brooklyn, ohne Michael Porter Jr., fand offensiv kaum Lösungen und musste die achte Niederlage in neun Spielen hinnehmen.
Die Orlando Magic haben bei den San Antonio Spurs eine bittere Niederlage kassiert und dabei vor allem in Sachen Physis klar den Kürzeren gezogen. Beim 112:103 unterlagen sie einem aggressiven Spurs-Team um Victor Wembanyama, der mit 25 Punkten, acht Rebounds und fünf Blocks dominierte. San Antonio erspielte sich vor allem über die 32 Freiwürfe einen entscheidenden Vorteil.
Orlando kämpfte sich zwar nach frühem Rückstand zur Halbzeit in Führung, verlor aber nach dem Seitenwechsel wieder den Zugriff. Die Spurs kontrollierten die Bretter (48:34 Rebounds) und übernahmen im dritten Viertel endgültig das Kommando. Desmond Bane (25 Punkte) und Paolo Banchero (19) konnten die Niederlage nicht verhindern, Tristan da Silva kam auf 7 Zähler, während Coach Jamahl Mosley fehlende Aggressivität klar ansprach.
kon