02.02.2026
Ball überzeugt nach Schreckmoment
Die Charlotte Hornets bleiben das heißeste Team der Eastern Conference. Trotz früher Probleme und eines deutlichen Rückstands kämpfte sich das Team eindrucksvoll zurück und setzte seine Siegesserie fort.

Die Charlotte Hornets feierten gegen die New Orleans Pelicans einen hart erarbeiteten 102:95-Erfolg und damit ihren siebten Sieg in Serie. Angeführt wurde Charlotte von LaMelo Ball, der 24 Punkte erzielte - trotz eines Schreckmoments im ersten Viertel, als er nach einem Zusammenstoß mit Coach Charles Lee kurzzeitig mit einer Augenverletzung vom Feld musste. Ball kehrte wenig später zurück und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte.
Dennoch lagen die Hornets zur Pause mit 49:64 zurück. Charlotte traf nur sieben von 30 Dreiern und leistete sich zehn Ballverluste, insgesamt standen am Ende 17 Turnover zu Buche. Die Pelicans nutzten das zunächst konsequent aus, angeführt von Trey Murphy III mit 27 Punkten. Zion Williamson steuerte 14 Punkte und elf Rebounds bei, Derik Queen kam auf 16 Zähler.
Nach der Pause kippte das Spiel. Charlotte erhöhte die Intensität, verteidigte aggressiver und fand offensiv besser in den Rhythmus. Ball brachte sein Team im Schlussviertel mit einem Drive samt beidhändigem Dunk erstmals in Führung. Kurz darauf sorgte Brandon Miller, amtierender Eastern-Conference-Spieler der Woche, mit einem Steal gegen Herbert Jones und anschließendem Dunk für einen emotionalen Schub, der den Vorsprung auf neun Punkte ausbaute.
Neben Ball überzeugten auch Kon Knueppel mit 17 Punkten und vier Dreiern sowie Miller und Grant Williams mit jeweils 16 Zählern. Mit dem Sieg ziehen die Hornets bis auf ein halbes Spiel an die Atlanta Hawks im Kampf um Platz zehn heran und feiern ihre längste Siegesserie seit März 2016.