vor 10 Stunden
Vertrauen in Brunson zahlte sich aus
Die Knicks entschieden sich 2022 für den langfristigen Aufbau um Jalen Brunson. Einem Bericht zufolge stand New York 2022 jedoch kurz davor, einen anderen Star ins Team zu holen.

Nur wenige Monate nach der Verpflichtung von Jalen Brunson sollen die Knicks intensiv an einem Trade für Donovan Mitchell gearbeitet haben. Laut ESPN-Reporterin Ramona Shelburne stand New York kurz vor einer Einigung mit den Utah Jazz, ehe die Verantwortlichen den Deal doch platzen ließen.
Innerhalb der Organisation habe es unterschiedliche Meinungen darüber gegeben, ob Mitchell und Brunson gemeinsam im Backcourt funktionieren würden. Einige Entscheidungsträger befürchteten dem Bericht zufolge, dass ein weiterer ballorientierter Guard Brunsons Entwicklung und Rolle als primäre Option einschränken könnte.

Teampräsident Leon Rose entschied sich schließlich dagegen, den hohen Preis der Jazz zu bezahlen. Stattdessen behielt New York seine Draftpicks und weiteren Assets, um den Kader gezielt um Brunson herum aufzubauen. In den folgenden Jahren holten die Knicks unter anderem Josh Hart, OG Anunoby, Mikal Bridges und Karl-Anthony Towns.
Mitchell wechselte letztlich zu den Cleveland Cavaliers. Die Knicks trafen in den vergangenen Jahren mehrfach in den Playoffs auf Cleveland und konnten die Cavaliers dabei zweimal aus den Playoffs werfen.
Rückblickend erwies sich die Entscheidung für New York als Volltreffer. Brunson entwickelte sich zum Gesicht der Franchise und führte die Knicks 2026 zur NBA-Meisterschaft. Der Point Guard wurde zudem als Finals-MVP ausgezeichnet und krönte damit den langfristigen Aufbau der Franchise.
sgm