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    NBA

    vor 9 Stunden

    Center klaut Ball aus Interviewraum

    "Nur in 2K geschafft": Hukporti schreibt Geschichte als dritter deutscher NBA-Champ

    Mit den New York Knicks steht auch ein Deutscher wieder auf dem Thron der NBA: Ariel Hukporti ist der dritte DBB-Vertreter der Geschichte, der die Larry-O'Brien-Trophäe in die Höhe recken durfte.

    Ariel Hukporti ist nach Nowitzki und Hartenstein der dritte deutsche NBA-Champion.
    Ariel Hukporti ist nach Nowitzki und Hartenstein der dritte deutsche NBA-Champion. Getty Images

    Der 24-Jährige absolvierte erst seine zweite Saison in der besten Basketballliga der Welt, schaffte aber bereits jetzt, was anderen in ihrer gesamten Karriere verwehrt blieb: Ariel Hukporti darf sich ab sofort "NBA-Champion" nennen.

    Der gebürtige Stralsunder ist damit erst der dritte Deutsche. Zuvor war das lediglich Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks 2011 sowie Isaiah Hartenstein mit den Oklahoma City Thunder im vergangenen Jahr gelungen.

    Hukporti: "Wurde als letzter gedraftet"

    "Es fühlt sich großartig an", sagte Hukporti nach Spielende. "Unglaublich. Das beste Gefühl der Welt. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, wenn ich ehrlich bin. Ich wurde als letzter gedraftet", erinnerte er daran, dass ihn die Knicks 2024 mit dem 60. Pick ausgewählt hatten. "Über 50 Jahre hat niemand einen Titel nach New York gebracht. Wir haben es geschafft. Jetzt feiern wir mit den Fans. Ich kann mich bei ihnen nur für die Unterstützung bedanken."

    Nach der Pressekonferenz sagte ein sichtlich gut gelaunter Hukporti dann auch noch gegenüber Sky Sport ein paar Worte zur Meisterschaft auf Deutsch. "Fühlt sich gut an, ich kann mich nicht beschweren", erklärte er und fügte an: "Ich hab das nur in 2K geschafft, jetzt auch im Real Life - Blessing. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

    In der Hand hielt er dabei einen goldenen Spielball, den er nach eigner Aussage aus dem Interviewraum geklaut hat. "Den behalte ich, der kommt bei mir zuhause hin", sagte er mit einem Lächeln.

    Der ehemalige Ludwigsburger kam im eindrucksvollen Playoff-Run der Knicks in zehn der 19 Spiele zum Einsatz. Auch im entscheidenden Spiel 5 stand er knapp zwei Minuten auf dem Feld, nachdem seine Center-Kollegen Towns und Robinson wegen Foulproblemen auf der Bank Platz nehmen mussten.

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    jos