05.03.2026
NBA kompakt
Die NBA-Nacht hatte es in sich: Oklahoma City setzte sich in einem intensiven Spiel im Madison Square Garden durch, während Charlotte in Boston ein deutliches Ausrufezeichen setzte. Philadelphia rettete sich spät zum Sieg gegen Utah, während Portland dank eines überragenden Backcourts Memphis bezwang.

Oklahoma City hat sich in einem intensiven Duell im Madison Square Garden knapp gegen die New York Knicks durchgesetzt. Chet Holmgren führte die Thunder mit 28 Punkten und acht Rebounds an und traf dabei sechs Dreier, während Shai Gilgeous-Alexander weitere 26 Punkte beisteuerte. Isaiah Hartenstein nahm keinen Wurf und blieb gegen sein Ex-Team bei null Punkten sowie fünf Rebounds.
Die Knicks kämpften sich nach einem deutlichen Rückstand zurück und drehten das Spiel mit einem 40-Punkte-Drittelviertel zwischenzeitlich. Im Schlussabschnitt übernahm Oklahoma City jedoch wieder die Kontrolle und verteidigte eine knappe Führung bis zur Schlusssirene. Jalen Brunson und OG Anunoby vergaben auf der letzten Possession mögliche Ausgleichsdreier, sodass die Thunder ihren vierten Sieg in Serie feierten.
Die Charlotte Hornets bleiben eines der heißesten Teams der Liga und haben ihre Siegesserie auf sechs Spiele ausgebaut. Beim Gastspiel in Boston dominierte Charlotte von Beginn an und ließ den Celtics keine Chance. Das Team aus North Carolina hat erstmals seit dem 26. Oktober wieder eine positive Bilanz.

Kon Knueppel führte die Hornets mit 20 Punkten an, während Brandon Miller und LaMelo Ball jeweils 18 Zähler beisteuerten. Boston fand offensiv kaum Rhythmus, traf nur 38 Prozent aus dem Feld und verlor durch zahlreiche Ballverluste (15) früh den Anschluss. Derrick White stemmte sich mit 29 Punkten gegen die Niederlage, doch Charlotte kontrollierte die Partie über weite Strecken und setzte sich deutlich durch.
Die Philadelphia 76ers haben ein enges Spiel gegen die Utah Jazz in der Schlussphase für sich entschieden. Quentin Grimes verwandelte 16,4 Sekunden vor dem Ende zwei entscheidende Freiwürfe und brachte Philadelphia damit auf die Siegerstraße.
Zuvor hatte Utah nach einem Dreier von Keyonte George eine Führung aufgebaut, doch Philadelphia antwortete mit einem späten Lauf. Tyrese Maxey erzielte 25 Punkte für die Sixers, die weiterhin ohne Joel Embiid sowie weitere Rotation-Spieler auskommen mussten. George war mit 30 Punkten bester Werfer der Jazz, die ihre siebte Niederlage in Serie kassierten.
Die Atlanta Hawks haben sich auswärts bei den Milwaukee Bucks durchgesetzt und nach einem schwierigen Start das Spiel gekippt. Milwaukee legte im ersten Viertel vor (38:25), doch Atlanta antwortete mit einem starken zweiten Abschnitt (41 Punkte).

Nach dem Seitenwechsel zog Atlanta endgültig davon: Die Hawks trafen hochprozentig aus dem Feld (54 Prozent) und waren auch von außen brandheiß (44 Prozent), insgesamt fielen 20 Dreier. Nickeil Alexander-Walker kam auf 23 Punkte, Onyeka Okongwu steuerte 21 Punkte und acht Rebounds bei, Jalen Johnson legte 20 Punkte und neun Assists auf. Bei den Bucks war Giannis Antetokounmpo mit 24 Punkten der auffälligste Akteur, insgesamt fehlte Milwaukee aber die Konstanz, um Atlantas Run nach der Pause zu stoppen.
Die Portland Trail Blazers haben ihre kleine Negativserie beendet und sich auswärts bei den Memphis Grizzlies durchgesetzt. Jrue Holiday überragte mit 35 Punkten und 11 Assists, während Jerami Grant weitere 30 Punkte beisteuerte
Memphis hielt die Partie lange offen und bekam von sieben Spielern zweistellig Punkte. Doch in den letzten Minuten setzte sich Portland mit einem späten Run ab und entschied das Spiel für sich. Jaylen Wells führte die Grizzlies mit 24 Punkten an, während das Team weiterhin ohne Ja Morant auskommen musste.
sgm