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Auch Wemby selbst widerspricht
Mit seiner physischen Defensive gegen Victor Wembanyama avancierte der deutsche Center Isaiah Hartenstein im zweiten Playoff-Aufeinandertreffen zum heimlichen Matchwinner. In den sozialen Medien wurde der Big dafür jedoch hart kritisiert. Unterstützung kam nun von TV-Experte und Hall of Famer Charles Barkley.

"An alle Leute zu Hause und im Fernsehen, die sagen, Wemby wäre hart angegangen worden: ihr müsst damit aufhören!", sagte er der 63-Jährige in der ESPN-Sendung "Inside The NBA" am Donnerstag. "Ich wurde schon härter geküsst", schob er witzelnd hinterher.
"Ich habe das Spiel komplett gesehen. Es gab keine exzessiven Fouls. Wenn ihr da draußen wirklich denkt, dass das physisch wäre, dann haltet den Mund!"
In den sozialen Netzwerken, ebenso wie in der Live-Übertragung, waren diverse Fans dem Franzosen zur Hilfe geeilt und hatten verschiedene Szenen auserkoren, in denen Wembanyama vermeintlich gefoult worden wäre.
Anders sah es der 21-Jährige offenbar selbst. Im Nachgang des Spiels auf die Verteidigung des Deutschen angesprochen, zeigte er sich wenig beeindruckt: "Es war nicht anders als in den ersten zwölf Playoff-Spielen. Man muss diese Energie einfach annehmen."
Nach Wembys Playoff-Karrierebestwert von 41 Punkten in Spiel 1 hatte Hartenstein maßgeblich dazu beigetragen, die Produktion seines Gegenspielers einzudämmen. Für seine 21 Punkte benötigte der 2,24-Meter-Mann insgesamt 16 Würfe. Der Deutsche selbst erzielte sein zweites Double-Double der laufenden Postseason (10 PTS, 13 REB).
jos