vor 2 Stunden
Forderung nach Umbruch in Orlando
Nach dem bitteren Ausscheiden der Orlando Magic gegen Detroit meldet sich Klublegende Tracy McGrady deutlich zu Wort. Für ihn liegt das Problem vor allem im Kader.

Die Orlando Magic stehen nach ihrem Playoff-Aus gegen die Detroit Pistons stark unter Druck. Nach einer 3-1-Serienführung folgte der komplette Einbruch und eine klare Niederlage in Spiel 7. Klublegende Tracy McGrady fand anschließend klare Worte. Für den ehemaligen Superstar liegt die Ursache tief im Kader verankert.
McGrady ließ in seiner Analyse bei NBA Showtime keinen Zweifel daran, wie er die aktuelle Mannschaft bewertet: "Was sie aktuell im Kader haben, was du auf ihrer Bank siehst, das muss weg. Es tut mir leid. Sie sind nicht gut genug."
Für ihn reicht die Qualität schlicht nicht aus, um im Osten dauerhaft konkurrenzfähig zu sein. Besonders die Tiefe des Kaders sieht er als zentrales Problem. "Sie müssen diesen Kader verbessern, wenn sie ein Team im Osten sein wollen, das wirklich mithalten kann."
Die Aussagen wiegen auch deshalb schwer, weil McGrady eine ähnliche Situation selbst erlebt hat. 2003 war er Teil eines Magic-Teams, das ebenfalls eine 3-1-Führung, ausgerechnet gegen Detroit, verspielte.
Die Franchise hat bereits reagiert und sich von Head Coach Jamahl Mosley getrennt. Doch für McGrady greift dieser Schritt zu kurz. Seine Kritik zielt auf Schwächen im Kader ab. Trotz Investitionen, etwa durch den Trade für Desmond Bane, fehlt es aus seiner Sicht an Konstanz, Tiefe und verlässlicher Qualität über mehrere Positionen hinweg.
Für die Magic beginnt damit eine entscheidende Offseason. Während das Front Office zuletzt betonte, den Kern nicht auseinanderreißen zu wollen, wächst der Druck von außen deutlich.
kon