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    NBA

    vor 5 Stunden

    Hall of Famer mit denkwürdiger Schimpftirade

    "Dümmstes Team der Menschheitsgeschichte": Barkley nimmt Spurs auseinander

    Nach 29 Punkten Vorsprung in den Finals noch verlieren? In der Geschichte der NBA ist das noch keinem Team passiert - bis heute. Dabei ist das Comeback freilich den in der zweiten Hälfte erstarkten New York Knicks zuzuschreiben. Die Leistung der San Antonio Spurs ließ Hall of Famer Charles Barkley jedoch zu einer denkwürdigen Schimpftirade hinreißen.

    Charles Barkley ist ein elfmaliger All-Star.
    Charles Barkley ist ein elfmaliger All-Star. imago sportfotodienst

    "Wir haben gerade das dümmste Basketballteam in der Geschichte der Menschheit gesehen", machte der heutige TV-Experte in der ESPN-Sendung "Inside the NBA" auf seine unnachahmliche Art und Weise deutlich. Ihm zufolge sei die Aufholjagd der Knicks nur aufgrund der unseriösen Herangehensweise der Spurs in der zweiten Halbzeit überhaupt erst möglich gewesen.

    "Bei einem Vorsprung von 25 Punkten nehmen sie sieben, acht Dreier hintereinander, als dachten sie, dass man das so machen könnte. Das war so ziemlich der am schlechtesten gesteuerte, dümmste Basketball, den ich je gesehen habe. Wenn einem ein 29-Punkte-Comeback gelingen will, dann muss einem das andere Team schon dabei helfen. Die San Antonio Spurs haben den New York Knicks dabei geholfen, dieses Spiel zu gewinnen, indem sie einige der dümmsten Aktionen gezeigt haben, die ich je auf einem Basketballfeld gesehen habe."

    Worauf sich Barkley bezog, war insbesondere die fragwürdige Wurfauswahl der Spurs nach dem Seitenwechsel. Noch in der ersten Hälfte hatten die Texaner mit 14 Dreiern einen neuen Finals-Rekord aufgestellt. Gefühlt ging in dieser Phase jeder Abschluss in den Korb. Nach dem Seitenwechsel hielten die Spurs an diesem Konzept fest, obwohl die Würfe längst nicht mehr fallen sollten. Lediglich 3/17 Schüsse aus dem Dreierbereich waren in den Durchgängen drei und vier noch erfolgreich. Derweil spielten sich die Knicks immer besser in Rhythmus und verkürzten Stück für Stück, ehe sie in der Schlussminute den Rückstand in einen Vorsprung drehen sollten.

    Barkley über Dreierregen der Spurs: "Haben nie darüber nachgedacht, Zeit von der Uhr zu nehmen"

    "Sie haben nie auch nur darüber nachgedacht, ein bisschen Zeit von der Uhr zu nehmen. Da habe ich mir schon gedacht: Das Spiel ist noch nicht vorbei." Insgesamt waren es letztlich zwölf Dreier, die die Spurs im Schlussviertel nahmen - nur zwei davon zappelten im Netz.

    Wembanyama traf nur 3/14 Würfen in der zweiten Halbzeit.
    Wembanyama traf nur 3/14 Würfen in der zweiten Halbzeit. Scott Wachter

    Kein gutes Haar ließ Barkley auch am finalen Play von De'Aaron Fox, der nach defensivem Rebound das Spiel schnell machte und einen unnötigen Abschluss suchte, der von New Yorks OG Anunoby abgeräumt wurde. "Das war totaler Blödsinn. Er hätte den Ball überhaupt nicht werfen müssen. Er hätte einfach ein Foul provozieren können. Es gab keinen Grund für ihn, den Abschluss zu forcieren."

    Gleichzeitig machte er klar, dass dieses Play nicht der Grund für den Spielausgang gewesen sei. "Das war ein Spielzug. Sie haben einen Vorsprung von 29 Punkten verspielt!" Vor diesem Hintergrund höre es sich falsch an, nur über eine einzelne Szene zu sprechen.

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    jos

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