26.03.2026
NBA kompakt
Während die Lakers weiter durch den Westen marschieren, müssen die Cavaliers einen Dämpfer hinnehmen. Auch in Denver, Minnesota und Memphis liefert die Nacht spektakuläre Spiele und klare Statements im Playoff-Rennen.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Detroit haben die Los Angeles Lakers zurück in die Spur gefunden und die Indiana Pacers mit 137:130 geschlagen. Luka Doncic überragte mit 43 Punkten und führte sein Team zu einem Sieg, bei dem LA von Beginn an die Richtung vorgab.
Die Lakers starteten mit einem 10:0-Lauf und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf 29 Punkte aus. Indiana kam zwar spät noch einmal näher, doch LeBron James (23 Punkte) und Austin Reaves (25) machten den Deckel drauf. Auch Bronny James kam auf vier Punkte (2/4 FG) in 13 Minuten von der Bank. LA hat zehn der letzten elf Spiele gewonnen - mit einem Doncic, der konstant liefert.
Die Miami Heat beenden ihre Niederlagenserie und schlagen die Cleveland Cavaliers mit 120:103. Dabei überzeugte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit - gleich acht Spieler punkteten zweistellig.
Cleveland fand defensiv kaum Zugriff und ließ Miami über weite Strecken dominieren. Donovan Mitchell (28 Punkte) stemmte sich zwar dagegen, foulte aber spät aus. Dennis Schröder blieb mit vier Punkten blass, sammelte aber immerhin sechs Rebounds und sechs Assists. Für die Cavs endet damit ihre Siegesserie von vier Spielen.
Die Denver Nuggets gewinnen ein Offensivspektakel gegen die Dallas Mavericks mit 142:135. Jamal Murray explodierte für 53 Punkte, während Nikola Jokic mit 23 Punkten, 21 Rebounds und 19 Assists erneut ein historisches Triple-Double auflegte.
Dallas hielt lange mit, angeführt von Rookie Cooper Flagg (26 Punkte), doch in der entscheidenden Phase übernahmen Jokic und Murray die Kontrolle. Während die Nuggets ihren vierten Sieg in Folge feiern, steckt Dallas weiter tief in der Krise.

Die Minnesota Timberwolves schlagen die Houston Rockets mit 110:108 nach Verlängerung - dank eines unglaublichen 15:0-Laufs zum Abschluss. Julius Randle traf den Gamewinner und erzielte alle seine 24 Punkte nach der Pause.
Houston hatte die Verlängerung zunächst komplett im Griff und startete mit 13 Punkten in Folge. Doch Minnesota drehte das Spiel in letzter Sekunde, während Kevin Durant zwei entscheidende Freiwürfe vergab. Ein Spiel, das komplett kippte.
Die Atlanta Hawks gewinnen ein enges Spiel bei den Detroit Pistons mit 130:129 nach Verlängerung. Trotz zwischenzeitlich großer Führung wurde es am Ende noch einmal dramatisch.
Detroit kämpfte sich zurück und hatte mehrfach die Chance, das Spiel zu drehen, doch Atlanta behielt in der Overtime die Nerven. Besonders Jalen Johnson und CJ McCollum führten die Hawks durch die entscheidenden Phasen.
Die San Antonio Spurs setzen sich klar mit 123:98 gegen die Memphis Grizzlies durch. Victor Wembanyama dominierte mit 19 Punkten, 15 Rebounds und sieben Blocks und führte sein Team früh auf die Siegerstraße.
Memphis hatte große Probleme mit der Größe und Physis der Spurs und war personell stark angeschlagen. San Antonio baute früh eine deutliche Führung auf und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.

Die LA Clippers lassen den Toronto Raptors beim 119:94 keine Chance. Angeführt von Kawhi Leonard (27 Punkte) kontrollierten die Gastgeber die Partie von Beginn an.
Toronto fand offensiv kaum Lösungen und traf nur 42 Prozent aus dem Feld. Die Clippers hingegen überzeugten mit Effizienz und Defense und setzten sich früh deutlich ab - ein ungefährdeter Sieg.
Die Philadelphia 76ers bekamen gleich doppelt prominente Verstärkung zurück und schlugen die Chicago Bulls mit 157:137. Joel Embiid markierte bei seinem Comeback 35 Punkte, Paul George steuerte in seinem ersten Spiel nach 25 Partien Sperre 28 Zähler bei.
Embiid war sofort da und erzielte schon in der ersten Halbzeit 23 Punkte, während George nach einem schwachen Start nach der Pause aufdrehte. Gemeinsam mit VJ Edgecombe (22 Punkte) sorgte das Duo dafür, dass Philadelphia offensiv kaum zu bremsen war. Chicago konnte trotz 23 Punkten, neun Rebounds und 12 Assists von Josh Giddey das Tempo nicht mitgehen.
sgm