vor 2 Stunden
Umbruch bei den Knicks
Die Zukunft von Mitchell Robinson bei den New York Knicks bleibt offen. Unterdessen gibt es auch beim deutschen Zweitrundenpick Jack Kayil eine erste Tendenz für die kommende Saison.

Mit der Vertragsverlängerung von Landry Shamet rückt Robinson in den Fokus der Knicks. Aktuell liegen die New Yorker mit ihren Gehaltskosten bei rund 213 Millionen Dollar und damit nur knapp unter der sogenannten Second Apron-Grenze von 221,7 Millionen Dollar. Laut mehreren US-Medien müsste die Franchise wohl Gehalt abgeben - etwa durch einen Trade von Pacome Dadiet, Tyler Kolek oder Miles McBride -, um Robinson ein konkurrenzfähiges Angebot unterbreiten zu können.
Eine mögliche Lösung könnte über Karl-Anthony Towns führen. Der Big Man ist ab dem 10. Juli für eine Vertragsverlängerung berechtigt. Sollte Towns auf einen Teil seines möglichen Gehalts verzichten und einen Vertrag unterhalb seiner Player Option für die Saison 2027/28 unterschreiben, könnten die Knicks Robinson zunächst halten und in der darauffolgenden Spielzeit wieder unter die Second Apron-Grenze rutschen.
Interesse an Robinson soll es unter anderem von den Los Angeles Lakers und den Brooklyn Nets geben. Die Lakers suchen trotz der gezogenen Player Option von Deandre Ayton weiterhin Verstärkung auf der Center-Position, während Brooklyn neben Robinson auch Orlando-Center Mo Wagner auf dem Zettel haben soll.

Unterdessen zeichnet sich auch bei Zweitrundenpick Jack Kayil der weitere Weg ab. Nach aktuellem Stand soll der deutsche Guard die kommende Saison bei seinem bisherigen Klub Alba Berlin verbringen und erst später zu den Knicks stoßen. Kayil selbst hatte zuletzt allerdings betont, langfristig in New York bleiben und sich dort durchsetzen zu wollen.
sgm