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    NBA

    vor 3 Stunden

    NBA - Roundup

    Curry-Gala mit 44, Giannis führt Heat zu erstem Sieg, Wemby entscheidet OT-Krimi

    Stephen Curry traf alle 16 Freiwürfe und kam auf 44 Punkte, Jalen Brunson führte die Knicks mit 38 Zählern zum Comeback in Chicago. Victor Wembanyama (36 PTS, 14 REB) siegte mit den Spurs nach Verlängerung in Utah, Tyrese Maxey drehte mit 17 Punkten im Schlussviertel das Spiel in Indiana.

    Stephen Curry im Spiel der Golden State Warriors bei den Minnesota Timberwolves
    Stephen Curry kam in Minneapolis auf 44 Punkte und verwandelte alle 16 Freiwürfe, hier im Duell mit LaMelo Ball. Bruce Kluckhohn

    Adebayo und Antetokounmpo bescheren Miami den ersten Saisonsieg

    Die Miami Heat haben im fünften Anlauf ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Beim 129:117 in Atlanta legten die Gäste mit dem ersten Viertel (25:34) den Grundstein, gingen mit 13 Punkten Vorsprung in die Kabine (56:69) und setzten sich im dritten Abschnitt auf 18 Punkte ab (77:95). Bam Adebayo (24 PTS, 9 REB, 8/9 FT) stand mit einer Plus-Minus-Bilanz von +22 für die Dominanz der Heat, Giannis Antetokounmpo (24 PTS, 18 REB) drehte erst nach der letzten Viertelpause richtig auf und markierte zwölf seiner Punkte im Schlussabschnitt.

    Atlanta verkürzte durch einen Dreier von Onyeka Okongwu 6:21 Minuten vor dem Ende noch einmal auf 107:111, doch Antetokounmpo, Davion Mitchell, Pelle Larsson und Adebayo antworteten mit sieben Punkten am Stück. Larsson (17 PTS, 8 AST) und Mitchell (10 PTS, 10 AST) überzeugten als Ballverteiler, Andrew Wiggins traf vier von sieben Dreiern (18 PTS), Klay Thompson blieb dagegen mit drei Punkten (1/4 FG) blass. Bei den Hawks (2:3) war Rookie Kingston Flemings mit 23 Punkten (9/12 FG) bester Werfer, 14 davon im letzten Viertel. Nickeil Alexander-Walker kam ebenfalls auf 23 Zähler (5/9 Dreier), Jalen Johnson legte ein Double-Double auf (12 PTS, 11 AST), traf aber nur vier seiner zwölf Würfe.

    Maxey reißt Philadelphia im Schlussviertel aus dem Loch

    Die Philadelphia 76ers stehen nach fünf Spielen bei vier Siegen, mussten sich das 114:109 in Indiana aber hart erarbeiten. Zur Pause führten die Sixers noch mit zehn Punkten (52:62), dann legten die Pacers direkt nach Wiederbeginn einen 17:0-Lauf hin und gewannen das dritte Viertel mit 36:13. Beim 92:81 rund neuneinhalb Minuten vor dem Ende lag Indiana mit elf Punkten vorn, ehe Anfernee Simons (20 PTS, 6/10 Dreier) und LeBron James (13 PTS, 10 AST) mit Distanztreffern die Aufholjagd einleiteten.

    Danach gehörte die Bühne Tyrese Maxey: Der Guard brachte Philadelphia 5:15 Minuten vor Schluss an der Freiwurflinie erstmals wieder in Front (94:95) und erzielte 17 seiner 27 Punkte im Schlussviertel, darunter zwei Dreier in den letzten 70 Sekunden zum 104:109 und 106:112. Das letzte Viertel ging deutlich an die Gäste (21:39). Joel Embiid (21 PTS, 11 REB) und Jaylen Brown (20 PTS, 10 REB) kamen auf Double-Doubles, VJ Edgecombe blieb bei acht Punkten (3/10 FG). Bei Indiana, das ohne Tyrese Haliburton auskommen musste, waren Pascal Siakam (26 PTS, 11 REB) und Andrew Nembhard (18 PTS, 14 AST) die Besten. Der deutsche Center Ariel Hukporti stand bei den Sixers nicht im Aufgebot.

    Knicks drehen 19-Punkte-Rückstand mit 43 Zählern im Schlussviertel

    Die New York Knicks haben in Chicago einen Rückstand von 19 Punkten in einen 133:127-Erfolg verwandelt. Die Bulls lagen zur Pause mit 62:56 vorne und zogen im dritten Abschnitt auf 87:68 davon, doch New York verkürzte noch vor der letzten Viertelpause mit elf Punkten in Folge auf 89:82. Nach 36 Minuten stand es 96:90, im Schlussviertel legten die Knicks dann 43 Punkte auf. Bis zum 109:109 knapp sieben Minuten vor dem Ende blieb die Partie offen, insgesamt wechselte die Führung 18-mal.

    Die Schlussphase gehörte Jalen Brunson (38 PTS, 6/10 Dreier, 7 AST): Mit einem Stepback-Jumper glich er zum 109:109 aus, danach versenkte er drei Dreier und kam so auf 14 Punkte im letzten Viertel. Unterstützung bekam er von der Bank durch Jordan Clarkson (18 PTS, 7/11 FG) und Landry Shamet (14 PTS, 4/7 Dreier), Karl-Anthony Towns verbuchte ein Double-Double (19 PTS, 13 REB), OG Anunoby steuerte 23 Punkte bei. Mikal Bridges kam in 13 Minuten nur auf drei Zähler. Für Chicago (1:4) traf Norman Powell zehn von 15 Würfen (30 PTS), Josh Giddey legte ein Double-Double auf (10 PTS, 11 AST), Rookie Caleb Wilson kam auf 20 Punkte.

    Curry fehlerfrei an der Linie, Lendeborg legt 26 Punkte nach

    Stephen Curry (44 PTS, 8 REB, 6 AST) hat die Golden State Warriors zu einem 119:114-Erfolg in Minnesota geführt. Der Superstar verwandelte alle 16 Freiwürfe, traf sechs Dreier und legte allein im zweiten Viertel 19 Punkte auf. Golden State führte zur Pause mit 16 Punkten (48:64) und baute den Vorsprung Mitte des dritten Abschnitts auf 24 Zähler aus (54:78). Rookie Yaxel Lendeborg, an Position elf gedraftet, unterstrich seine große Rolle mit 26 Punkten (11/20 FG) und neun Rebounds, leistete sich aber auch sieben Ballverluste.

    Die Timberwolves, die ohne Anthony Edwards antraten, gewannen beide Viertel der zweiten Halbzeit (33:29, 33:26) und kamen durch einen Dreier von Ayo Dosunmu 32 Sekunden vor Schluss noch auf 112:116 heran, danach scheiterte Jaden McDaniels zweimal von außen. Jonathan Kuminga (20 PTS) war bester Werfer der Gastgeber, McDaniels und Terrence Shannon Jr. kamen auf je 19 Punkte, Dosunmu auf 17 mit vier Steals. LaMelo Ball erwischte mit acht Punkten (3/11 FG) und sechs Ballverlusten einen gebrauchten Abend, Rudy Gobert blieb in 20 Minuten bei einem Punkt. Draymond Green verbuchte bei den Warriors, die auf Jimmy Butler und Kristaps Porzingis verzichten mussten, drei Punkte, neun Rebounds und sechs Assists.

    Spurs ziehen in der Verlängerung mit zwölf Punkten in Serie davon

    Die San Antonio Spurs haben sich in Utah erst nach Verlängerung mit 117:111 durchgesetzt. Die Jazz führten zur Pause mit 55:51, nach drei Vierteln stand es 85:85. Im Schlussabschnitt lagen die Spurs mehrfach knapp vorne, doch Keyonte George glich 41 Sekunden vor dem Ende per Korbleger zum 105:105 aus. Victor Wembanyama verfehlte anschließend mit einem Turnaround-Jumper, auf der Gegenseite blockte Stephon Castle einen Dreier von George, und De'Aaron Fox scheiterte mit der Schlusssirene von jenseits der Dreierlinie.

    In der Overtime brachte Brice Sensabaugh (16 PTS, 4/5 Dreier) Utah mit einem Dreier zunächst 108:105 in Führung, dann übernahmen die Gäste: Devin Vassell, Dylan Harper, Wembanyama und Fox erzielten zwölf Punkte in Folge zum 108:117. Wembanyama beendete die Partie mit 36 Punkten, 14 Rebounds, drei Steals, zwei Blocks und ohne Ballverlust (14/25 FG). Vassell kam auf 21 Punkte, Stephon Castle auf 14 Zähler und acht Assists, Harper traf nur vier von 17 Würfen (13 PTS). Bei den Jazz (1:4), die ohne Lauri Markkanen und Jaren Jackson Jr. antraten, war George mit 31 Punkten (11/27 FG) Topscorer, Ace Bailey kam auf 19, der an Nummer zwei gedraftete Rookie Darryn Peterson auf 18 Punkte (4/13 FG).

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