07.02.2026
Warriors-Star äußert sich auch zu Giannis-Poker
Die Golden State Warriors galten rund um die Trade-Deadline als eines der am aggressivsten handelnden Franchises. Eine große Verpflichtung von Giannis Antetokounmpo blieb zwar aus, dafür verstärkte sich das Team in Kristaps Porzingis um einen Spielertypen, den Starspieler Stephen Curry wohl noch nie an seiner Seite wusste. Umso euphorischer zeigte er sich daraufhin.

Auch in dieser Saison dümpeln die Warriors lediglich im Mittelfeld der Western Conference herum. Noch im Januar feierte Golden State einen kleinen sportlichen Aufwind, der nach dem Saisonaus von Jimmy Butler allerdings Ernüchterung weichen musste. Rund um die Trade-Deadline wurde das Team immer wieder mit aggressiven Abwerbeversuchen von Bucks-Star Giannis Antetokounmpo in Verbindung gebracht. Letztlich blieb der Grieche allerdings (vorerst) Milwaukee erhalten.
"Ich wusste, dass sie ein Angebot vorbereiten würden - so wie man das erwarten kann", sagte Warriors-Star Stephen Curry gegenüber ESPN über die Verantwortlichen seiner Franchise. "Am Ende des Tages hat niemand [Giannis, Anm.] bekommen."
Stattdessen scherte GM Mike Dunleavy Jr. kurz vor Verstreichen der Deadline aus dem Poker aus und verpflichtete Kristaps Porzingis von den Atlanta Hawks - einen Fünfer, der das Feld mit seinem Wurf in die Breite ziehen kann, aber gleichzeitig seit Jahren mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. "Ich lerne jetzt ein bisschen Lettisch", witzelte Curry. "Ich freue mich sehr auf das, was KP uns bringen wird."
Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte rangieren die Warriors mit einer Bilanz von 28-24 weiterhin auf dem achten Rang im Westen. Trotz des Ausfalls von Butler, der wohl erst im Laufe der kommenden Saison zurückkehren wird, gehe es laut Curry nun darum, den Abstand auf die vorderen Ränge zu verkürzen. "Die Herausforderung ist, auf einem Level zu bleiben, auf dem man in den Playoffs eine Gefahr darstellen und die Saison stark abschließen kann."
Gegen die Phoenix Suns errangen die Warriors zuletzt einen Comeback-Sieg nach deutlichem Rückstand. In der Kabine wurde daraufhin gefeiert, wie beim Titelgewinn, verglich Trainer Steve Kerr später. Die Hindernisse der vergangenen Wochen hätten die Mannschaft noch näher zusammenrücken lassen. Auch Curry ist sich sicher: "Es geht in die richtige Richtung."
jos