03.04.2026
Polizei-Einsatz vor Spielbeginn
Das EuroLeague-Derby zwischen Partizan Belgrad und Roter Stern hatte alles - nur keinen reinen Basketballabend. Während Partizan sportlich die Oberhand behielt, sorgten Ausschreitungen rund um das Spiel für negative Schlagzeilen.

Das Belgrad-Derby wurde einmal mehr von Spannungen und Chaos geprägt. Partizan setzte sich am Ende mit 89:82 gegen Zvezda durch und feierte damit den zweiten Derby-Sieg der Saison. Sportlich hat der Erfolg für Partizan nur begrenzte Bedeutung, erschwert jedoch die Ausgangslage des Rivalen erheblich im Rennen um die Play-In-Plätze.
Schon vor Spielbeginn eskalierte die Situation. Anhänger von Partizan warfen Gegenstände in Richtung der Roter Stern Fans, wenig später kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Pyrotechnik und Tumulte sorgten dafür, dass der Fokus früh nicht mehr ausschließlich auf dem Sport lag. Es grenzte beinahe an ein Wunder, dass die Partie überhaupt planmäßig starten konnte.
Auch während des Spiels kam es immer wieder zu Unterbrechungen. Laserpointer, Würfe von Gegenständen auf das Spielfeld und hitzige Szenen prägten das Geschehen. Den Höhepunkt erreichten die Vorfälle 29 Sekunden vor Schluss nach einem entscheidenden Korb von Carlik Jones, als erneut Gegenstände aufs Feld flogen und es zu einem Gerangel vor der Bank der Gastgeber kam.
Die ohnehin erwartete Brisanz des Derbys schlug damit endgültig in Chaos um. Während Partizan seinen Fans zumindest sportlich einen Erfolg bescheren konnte, steht Roter Stern nach der Niederlage nun unter massivem Druck im Kampf um die Postseason.
sgm