02.04.2026
EuroLeague, 35. Spieltag
Ein intensiver EuroLeague-Abend mit viel Bedeutung im Playoff-Rennen: Während Partizan im Belgrad-Derby die Oberhand behielt, setzte Dubai im direkten Duell gegen Monaco ein wichtiges Zeichen. Zalgiris und Hapoel hatten zuvor bereits vorgelegt.

Das Belgrad-Derby hielt, was es versprach. Am Ende setzte sich Partizan mit 87:82 gegen den Stadtrivalen durch. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie blieb es bis in die Schlussphase eng, obwohl die Gastgeber knapp drei Minuten vor Schluss noch mit zehn Punkten führten, ehe Partizan noch einmal aufdrehte.
In den entscheidenden Minuten zeigte sich Partizan jedoch etwas abgezockter. Carlik Jones führte sein Team mit 26 Punkten an, auch Sterling Brown (22) lieferte offensiv wichtige Impulse, während Isaac Bonga auf 12 Punkte und vier Rebounds kam. Roter Stern hielt dagegen, allen voran Codi Miller-McIntyre mit 24 Punkten, doch im Finish fehlten die letzten Stops. Partizan traf hochprozentig von außen und sicherte sich so den prestigeträchtigen Derbysieg.
Hapoel Tel Aviv hat sich in einem hochintensiven Duell mit 92:88 gegen Panathinaikos durchgesetzt und damit einen wichtigen Sieg im Rennen um die Top vier eingefahren. Das Spiel war von Beginn an eng, mit insgesamt 18 Führungswechseln und zwölf Gleichständen - ein echter Schlagabtausch über 40 Minuten.
Im Schlussviertel lag Hapoel zwischenzeitlich noch zweistellig zurück, ehe die Gastgeber eine starke Aufholjagd starteten. Chris Jones behielt in der Crunchtime die Nerven und verwandelte in den letzten Sekunden vier Freiwürfe zur Entscheidung. Antonio Blakeney (19 Punkte) und Elijah Bryant (18) führten Hapoel offensiv an, während Panathinaikos trotz 17 Punkten von Juancho Hernangomez seine Siegesserie nicht fortsetzen konnte.

Dubai hat im Rennen um die Postseason ein wichtiges Spiel für sich entschieden und Monaco mit 101:91 geschlagen. In einer zunächst ausgeglichenen Partie, die zur Halbzeit noch unentschieden stand, setzten sich die Gastgeber im Schlussviertel entscheidend ab.
Angeführt von Dzanan Musa (24 Punkte, 10 Assists) und McKinley Wright (23 Punkte) kontrollierte Dubai die entscheidenden Minuten. Monaco hielt lange dagegen, musste jedoch auf wichtige Spieler verzichten - unter anderem fehlte auch Daniel Theis. Ohne den deutschen Big Man und Topscorer Mike James fehlte den Gästen im Schlussabschnitt die Durchschlagskraft, sodass Dubai den Sieg souverän ins Ziel brachte.
Zalgiris Kaunas hat im Rennen um die Postseason ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich vor ausverkaufter Halle mit 83:71 gegen den FC Barcelona durchgesetzt. Die Litauer kontrollierten vor allem über ihre Physis und Rebound-Arbeit (41:30) das Spiel und setzten sich im direkten Duell einen wichtigen Vorteil - auch mit Blick auf einen möglichen Tiebreaker.
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte machte Zalgiris im Schlussviertel den Unterschied. Sylvain Francisco übernahm dort komplett, erzielte alle seine 14 Punkte in den letzten zehn Minuten und führte sein Team zum entscheidenden Run. Moses Wright dominierte mit 18 Punkten und 11 Rebounds, während Barcelona trotz solider Leistungen von Kevin Punter und Jan Vesely letztlich keine Antworten mehr fand. Maodo Lo kam für Zalgiris in knapp acht Minuten auf zwei Punkte.
sgm