02.04.2026
Israelis hoffen auf Linderung
EuroLeague-Neuling Hapoel Tel Aviv wurde von der Liga angeblich zur Kasse gebeten. Im Raum steht angeblich eine Summe von fünf Millionen Euro.

Hintergrund sind Verstöße gegen das zu dieser Saison neu eingeführte Financial Fair Play sowie das Überziehen des Budgets für die eigenen Spieler. Wie israelische Medien melden, muss Hapoel deswegen fünf Millionen Euro an die EuroLeague zahlen.
Die erste Strafe soll bereits vor zwei Wochen ausgesprochen worden sein, weil Hapoel mehr investierte, als dass dies die Umsätze des Teams hergaben. Als großer Investor tritt dabei Präsident Ofer Yannay in Erscheinung, der unter anderem Vasilije Micic aus der NBA zurück nach Europa holte. Der Serbe soll bis zu sechs Millionen Euro jährlich kassieren.
Hieraus resultierte wohl auch die zweite Strafe für Hapoel, da diese zu viel für eigene Spieler ausgeben. Laut BasketNews liegen die Kosten bei knapp 20 Millionen Euro, was auch am XXL-Kader der Israelis liegt.
In einem Statement gab Hapoel an, dass man auf Milderung hoffe und führte dabei auch den derzeitigen Krieg an. Dies habe dazu geführt, dass die Kosten für das Team deutlich höher seien und Zuschauereinahmen ausblieben. Derzeit trägt Hapoel seine Heimspiele in Sofia aus, nur für zwei Monate konnte in Israel gespielt werden.
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