vor 6 Stunden
Stevens leitete den Umbruch mit Boston ein
Trotz schwieriger finanzieller Entscheidungen bleiben die Boston Celtics auch in dieser Saison ein Titelkandidat. Für diesen Balanceakt wird Brad Stevens als Executive of the Year der NBA ausgezeichnet.

Die Boston Celtics gehören weiterhin zur Spitze der Eastern Conference und das trotz struktureller Veränderungen im Kader. Verantwortlich dafür ist vor allem Brad Stevens, der nun erneut als Executive of the Year von der NBA ausgezeichnet wurde. Für den 49-Jährigen ist es bereits die zweite Auszeichnung in den letzten drei Jahren.
Stevens musste Teile des erfolgreichen Kaders abgeben, um eine massive Luxussteuer zu vermeiden. Ein Schritt, der oft zu einem sportlichen Rückschritt führt, nicht aber in Boston.
Stattdessen blieben die Celtics erneut eines der besten Teams im Osten und positionieren sich weiterhin als ernsthafter Titelkandidat. Die Mischung aus wirtschaftlicher Vernunft und sportlichem Erfolg brachte Stevens die meisten Stimmen unter den NBA-Managern ein.
Stevens erhielt 11 Erststimmen und tauchte insgesamt auf 17 von 30 Stimmzetteln auf. Hinter ihm landeten unter anderem Atlantas Onsi Saleh und Detroits Trajan Langdon. Damit reiht sich Stevens in eine exklusive Gruppe ein, denn nur wenige Verantwortliche konnten diese Auszeichnung mehrfach innerhalb kurzer Zeit gewinnen.
Während andere Teams nach Kaderumbauten oft Zeit brauchen, um sich neu zu finden, zeigen die Celtics das Gegenteil. Mit Blick auf die laufenden Playoffs zeigt die Auszeichnung vor allem auch, dass Boston weiterhin zu den bestgeführten Organisationen der Liga gehört.
kon