vor 8 Stunden
Sixers erzwingen Spiel 6
Die Philadelphia 76ers halten ihre Saison am Leben: Angeführt von einem starken Joel Embiid gewinnen sie Spiel 5 in Boston und verkürzen die Serie auf 2-3. Vor allem im Schlussviertel brechen die Celtics komplett ein.

Die Philadelphia 76ers haben das Saison-Aus verhindert und sich in der Serie zurückgemeldet. Mit einem 113:97-Erfolg bei den Boston Celtics verkürzte Philadelphia die Serie auf 2-3 und das vor allem dank eines überragenden Joel Embiid.
Der Center lieferte in seinem zweiten Spiel nach seiner Blinddarm-Operation eine Demonstration seiner Stärke ab. Nach verhaltenem Start (nur zwei Punkte im ersten Viertel) steigerte sich Embiid von Abschnitt zu Abschnitt und beendete die Partie mit 33 Punkten und 8 Assists.
Lange Zeit war die Partie aber ausgeglichen. Boston führte zwischenzeitlich zweistellig (+13) und ging mit einer knappen Führung ins letzte Viertel (86:85). Doch dort folgte der komplette Einbruch. Die Celtics erzielten im Schlussabschnitt lediglich elf Punkte und trafen nur drei ihrer 22 Würfe.
Gleichzeitig starteten die Sixers einen entscheidenden Run, der das Spiel kippte: Ein 12:0-Lauf verwandelte eine knappe Führung in einen deutlichen Vorsprung und brachte letztlich die Entscheidung.

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Embiid wirkte im Vergleich zu Spiel 4 deutlich eingebundener und effizienter. Boston fand kaum Antworten auf seine Präsenz in Korbnähe. Unterstützung erhielt der ehemalige MVP von Tyrese Maxey (25 Punkte, 10 Rebounds) sowie Paul George, der 16 Zähler beisteuerte. Bei den Celtics überzeugte vor allem Jayson Tatum mit 24 Punkten und 16 Rebounds, Jaylen Brown kam auf 22 Zähler.
Trotz des Rückschlags bleibt Boston in Führung und hat es weiterhin selbst in der Hand. Die Celtics haben nun in Spiel 6 erneut die Chance, die Serie zu entscheiden, diesmal aber auswärts. Philadelphia hat sich zurückgemeldet und gezeigt, dass mit einem fitteren Embiid noch mehr möglich ist.
