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    NBA

    vor 5 Stunden

    Minnesota muss reagieren

    "Bereit für den Krieg": Edwards bleibt trotz Wolves-Rückschlag selbstbewusst

    Die Minnesota Timberwolves stehen nach der deutlichen Niederlage in Spiel 5 gegen die San Antonio Spurs mit dem Rücken zur Wand. Sorgen machte sich Superstar Anthony Edwards nach der Partie dennoch nicht.

    Edwards kam auf 20 Punkte in Spiel 5.
    Edwards kam auf 20 Punkte in Spiel 5. Scott Wachter-Imagn Images

    Mit 97:126 gingen die Timberwolves in San Antonio unter und liegen in der Serie nun mit 2-3 zurück. Dennoch zeigte sich Edwards nach der Partie demonstrativ kämpferisch. "Ich sehe niemanden in unserer Kabine, der sich zu viele Sorgen macht", sagte der Guard. "Es gibt noch ein Basketballspiel. Zieh deine Boots an und mach dich bereit für den Krieg."

    Vor allem Victor Wembanyama bereitete Minnesota große Probleme. Nachdem die NBA nach seiner Ejection aus Spiel 4 auf eine Sperre verzichtet hatte, dominierte der Franzose früh die Partie und sorgte bereits in den ersten Minuten für klare Verhältnisse. Edwards konnte die Leistung des Spurs-Stars nur anerkennen: "Für manche Sachen, die Wemby gemacht hat, gibt es einfach keine Antwort. Du hoffst einfach, dass er danebenwirft."

    Die Wolves kämpften sich zwischenzeitlich zwar zurück und glichen die Partie im dritten Viertel kurzzeitig aus, brachen anschließend jedoch komplett ein. Head Coach Chris Finch kritisierte vor allem die fehlende Disziplin in der Offensive. Seine Scorer hätten erfolgreiche Aktionen plötzlich nicht mehr konsequent ausgespielt. Gleichzeitig kollabierte laut Finch die Defensive: "Wir haben in den letzten sechs Minuten des dritten Viertels ungefähr 30 Punkte kassiert. Vieles begann mit unserer Verteidigung am Ball."

    Dosunmu (mi.) kam auf 16 Zähler für die T-Wolves.
    Dosunmu (mi.) kam auf 16 Zähler für die T-Wolves. Getty Images

    McDaniels erneut mit Foulproblemen - Edwards begrüßt die Pause

    Ein weiteres Problem bleibt die Foulbelastung von Jaden McDaniels, der erneut früh Probleme bekam und nur 30 Minuten spielen konnte. Edwards betonte, wie wichtig der Flügelspieler für Minnesota sei. "Alles beginnt mit Jaden McDaniels und damit, ihn aus Foulproblemen herauszuhalten", erklärte Edwards. "Es tut dem ganzen Team weh, wenn er Fouls sammelt." Gleichzeitig deutete der 24-Jährige an, dass die Wolves nicht mit allen Entscheidungen der Schiedsrichter zufrieden gewesen seien.

    Trotz der schwierigen Ausgangslage setzt Edwards nun auf die zwei freien Tage vor Spiel 6 in Minnesota. Der Guard, der zuletzt trotz Knieproblemen enorm viele Minuten absolvierte, wirkte erleichtert über die Pause. "Ich bin so glücklich", sagte Edwards. "Ich freue mich riesig auf die zwei Tage."

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    sgm