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vor 1 Stunden
Draft-Reihenfolge bereits bekannt
Nach der Draft Lottery: Wer wird der 1. Pick? NBA Mock Draft 2026

Steinbach und Anderson in der Lottery? NBA Mock Draft 2026
March Madness startet in dieser Woche - und damit lohnt sich der nächste Blick auf den NBA Draft 2026. Im Fokus steht ein außergewöhnlich tiefer Jahrgang, der mit mehreren potenziellen No.-1-Kandidaten und interessanten deutschen Prospects aufwartet. Wir präsentieren euch unseren aktuellen Mock Draft.
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20. Pick: San Antonio (via Atlanta) - Morez Johnson Jr. (Michigan, PF/C)
Die Spurs verfügen bereits über viel junges Talent im Backcourt und auf dem Flügel, weshalb zusätzlicher Frontcourt-Support neben Victor Wembanyama Sinn ergeben könnte. Johnson überzeugte während Michigans Title Run vor allem mit seiner Physis, defensiven Vielseitigkeit und Energie. Trotz leichter Größennachteile für die Center-Position bringt der Forward einen starken Körper mit, reboundet aktiv und kann mehrere Positionen verteidigen - Eigenschaften, die neben Wembanyama besonders interessant wirken könnten.
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19. Pick: Toronto - Koa Peat (Arizona, PF/C)
Peat bringt als Freshman trotz einer nicht immer einfachen Saison weiter ein spannendes Power-Forward-Profil mit. Wenn er fit ist, überzeugt der Arizona-Big mit Physis, Toughness und Spielgefühl. Gleichzeitig werfen sein wackeliger Jumper und seine für einen Vierer nicht ideale Größe von 2,03 Metern weiter Fragen zur NBA-Übersetzbarkeit auf.
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18. Pick: Charlotte (via Orlando) - Chris Cenac Jr. (Houston, PF/C)
Cenac bringt mit seiner Mobilität, Länge (2,10m, 2,21m Wingspan) und Shooting-Flashes ein spannendes Entwicklungspaket für die NBA mit. Der Freshman von Houston spielte in dieser Saison überwiegend auf der Vier und zeigt mit seinem Wurfgefühl sowie seinem Frame das Potenzial eines vielseitig einsetzbaren Bigs an. Gleichzeitig zeigt sein Profil noch klare Baustellen, etwa beim Ringbeschützen mit weniger als einem Block pro Spiel. Trotzdem glauben einige Scouts weiter an sein langfristiges Upside.
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17. Pick: OKC (via Philadelphia) - Jayden Quaintance (Washington, PF/C)
Quaintance zählt zu den schwerer einzuschätzenden Prospects dieses Jahrgangs. Der Center von Kentucky kam nach seinem Kreuzbandriss aus dem Vorjahr bislang nur auf wenige Einsätze und kämpfte zuletzt erneut mit Knieproblemen, weshalb seine Sample Size in dieser Saison sehr klein ist. Trotzdem bleibt sein langfristiges Potenzial aufgrund seiner Athletik, Länge und Shotblocking-Fähigkeiten (2,6 Blocks als Freshman) für viele Teams interessant. In einem Draft mit überschaubarer Center-Spitze könnte Quaintance deshalb weiterhin im Lottery-Bereich landen - auch wenn seine endgültige Draft-Position stark von Medicals und Workouts im Pre-Draft-Prozess abhängen dürfte.
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16. Pick: Memphis (via Phoenix) - Christian Anderson (Texas Tech, PG)
Spielerisch gehört Anderson zu den ausgereiftesten Point Guards dieses Draft-Jahrgangs und hat sich mit einer starken Saison bei Texas Tech klar in die Erstrunden-Diskussion gespielt. Der Sophomore überzeugte mit 19,2 Punkten, 7,8 Assists und 41,5 Prozent von der Dreierlinie, dazu kann er sowohl on als auch off the ball agieren. Zwar bremsen sein durchschnittliches physisches Profil und fehlende Kraft den Stock etwas, doch als wohl größtes deutsches Guard-Talent seit Dennis Schröder steht Anderson längst im Fokus der NBA-Teams. Für Memphis könnte er mit Blick auf die ungewisse Zukunft von Ja Morant zusätzlich spannend werden.
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15. Pick: Chicago (via Portland) - Aday Mara (Michigan, C)
Die Bulls könnten auf Aday Mara schielen, falls der Spanier dann noch verfügbar ist. Der 2,21 Meter große Center gilt als einer der spannendsten Big Men des Jahrgangs und könnte sogar der erste Center sein, der im Draft gezogen wird. Besonders für seine Größe bringt Mara außergewöhnliche Playmaking-Fähigkeiten mit, liest das Spiel schnell und kann offensiv als Ballverteiler agieren. Dazu kommt solides Finishing am Ring. Sollte er langfristig einen konstanten Wurf entwickeln, könnte sein offensives Potenzial noch einmal deutlich steigen.
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14. Pick: Charlotte - Hannes Steinbach (Washington, PF/C)
Die Entwicklung von Steinbach bleibt beeindruckend: Nach starken Auftritten in Würzburg und bei der U19-WM hat sich der Deutsche nun auch in seiner Freshman-Saison bei Washington als Leistungsträger etabliert. Mit 18,5 Punkten und 11,8 Rebounds pro Spiel bringt er konstante Produktion, guten Touch und Potenzial als Floor Spacer mit. Defensiv ist er in der Raumverteidigung nicht immer sattelfest und für einen klassischen Center etwas klein, offensiv aber liefert er viele Argumente für NBA-Scouts.
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13. Pick: Miami - Labaron Philon Jr. (Alabama, PG/SG)
Philon hat sich mit seiner Rückkehr ans College klar geholfen und zählt offensiv zu den dynamischsten Guards dieses Jahrgangs. Der Alabama-Guard wurde ins First Team All-SEC gewählt und überzeugt vor allem mit Shot Creation, da er sich aus dem Dribbling seine Spots erarbeiten und auf vielen Ebenen scoren kann. Gleichzeitig gibt es bei manchen Scouts noch Fragen, wie stark er ein Team als Organisator lenken kann und ob seine beste Rolle langfristig eher die eines instant-offense-Guards von der Bank ist.
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12. Pick: OKC (via LA) - Yaxel Lendeborg (Michigan, PF)
Lendeborg (2,08m) könnte für Oklahoma City ebenfalls eine interessante Option werden. Der vielseitige Forward überzeugte während Michigans Title Run auf beiden Seiten des Feldes und traf in seinen letzten elf Spielen starke 52,9 Prozent seiner Dreier. Zwar wird Lendeborg bereits 24 Jahre alt sein, doch genau diese NBA-Reife könnte für die Thunder mit ihrem tiefen Kader attraktiv sein. Da OKC im Sommer mehrere Kaderentscheidungen treffen muss, wäre Lendeborg ein möglicher Plug-and-Play-Rotationsspieler.
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11. Pick: Golden State - Karim Lopez (NZ Breakers, PF)
Lopez gilt als eines der größten Talente, die Mexiko je hervorgebracht hat, und bestätigte seinen Ruf mit einer starken Saison bei den New Zealand Breakers in der NBL. Der Flügelspieler brachte dort Größe, Skill und Härte zusammen und kam auf 11,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 2,0 Assists pro Spiel. Gerade für die Warriors, die mit Stephen Curry noch einmal angreifen wollen und eher NBA-ready Spieler suchen dürften, könnte Lopez mit seiner internationalen Profi-Erfahrung eine logische Wahl sein. Langfristig dürfte seine natürlichste Rolle die eines Stretch Fours sein.
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10. Pick: Milwaukee - Brayden Burries (Arizona, SG)
Burries hat sich seit dem Jahreswechsel deutlich nach vorne gespielt und zählt inzwischen zu den Aufsteigern dieser Klasse. Der Freshman von Arizona wurde ins First Team All-Big 12 gewählt und überzeugt in einem starken Team sowohl mit als auch ohne Ball. Besonders sein Wurf von außen, seine Toughness im Drive und seine Vielseitigkeit als Two-Way-Guard geben ihm eine interessante Basis für die NBA. Auch wenn er für einen klassischen Zweier mit 1,93 Metern nicht die ideale Größe mitbringt und etwas älter ist als viele andere Freshmen, gewinnt Burries als Name für die späte Lottery immer mehr an Momentum.
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9. Pick: Dallas - Nate Ament (Tennessee, SF)
Mit 6’9” bringt Ament Guard-Movement und Scoring-Flashes mit - ein spannendes Paket. Er ist roh, aber kreativ, und könnte mit weiterem Feinschliff im Spielverständnis ein echter Steal werden. Seine Größe gepaart mit Shooting-Upside machen ihn für NBA-Teams sehr attraktiv.
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8. Pick: Atlanta (via New Orleans) - Mikel Brown Jr. (Louisville, PG)
Für Atlanta könnte Brown nach dem Abgang von Trae Young besonders interessant werden. Die Hawks verbesserten sich durch einen früheren Trade um mehrere Plätze im Draft und könnten nun gezielt nach einem neuen Point Guard suchen. Brown bringt dafür spannendes Playmaking, Größe und Shooting mit. Eine Rückenverletzung bremste seinen Stock zuletzt allerdings etwas aus, weshalb der Predraft-Prozess für ihn besonders wichtig werden dürfte.
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7. Pick: Sacramento - Darius Acuff (Arkansas, PG)
Sacramento dürfte in diesem Draft gezielt nach einem jüngeren Baustein im Backcourt suchen - und Kingston Flemings würde dabei gut ins Profil passen. Der Guard überzeugte in Houston mit explosivem Tempo, starkem Playmaking und der Fähigkeit, konstant Druck auf den Korb auszuüben. Gleichzeitig bringt er defensives Potenzial und wichtige Winning-Intangibles mit. Besonders interessant: Auch sein Wurf machte zuletzt deutliche Fortschritte, was seine Upside als möglicher Lead Guard zusätzlich steigert.
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6. Pick: Brooklyn - Keaton Wagler (Illinois, PG/SG)
Wagler hat sich mit seiner starken Freshman-Saison bei Illinois überraschend in die Spitzengruppe der Guards gespielt. Der Big Ten Freshman of the Year bringt mit 1,98 Metern Größe, 41 Prozent Dreierquote und starkem Playmaking ein sehr spannendes Development-Profil für die NBA mit. Zwar fehlt ihm im Vergleich zu anderen Guards dieser Klasse etwas Explosivität, doch sein Skillset und sein Gefühl für das Spiel machen ihn trotzdem äußerst interessant. Entscheidend wird sein, ob er körperlich weiter zulegt und sich defensiv steigert.
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5. Pick: LA (via Indiana) - Kingston Flemings (Houston, PG)
Flemings zählt zu den explosivsten Guards des Jahrgangs und bringt vor allem mit seinem Zug zum Korb, seinem Mitteldistanzwurf und seiner bissigen Verteidigung enorm viel Druck ins Spiel. Der Freshman von Houston kam bislang auf 16,5 Punkte und 5,4 Assists pro Partie und machte dabei auch als Playmaker weitere Schritte. Zwar gibt es bei seinem Wurf und der Mechanik noch kleinere Fragezeichen, die Ergebnisse mit 37,6 Prozent von außen und 84 Prozent von der Freiwurflinie sprechen aber klar für ihn. Wenn Flemings Houston im März tief durchs Turnier führen kann, dürfte er seine Position im hohen Lottery-Bereich weiter festigen.
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4. Pick: Chicago - Caleb Wilson (North Carolina, PF)
Wilson gilt als klarer Top-4-Prospect und würde mit seinem athletischen Profil hervorragend zu den Bulls passen. Der Freshman überzeugte Teams trotz zweier Handverletzungen mit Motor, Explosivität und großem Potenzial als Two-Way-Spieler. Da Chicago nach dem Lottery-Glück wohl stärker auf einen jungen Kern setzen will und zusätzlich noch den 15. Pick besitzt, könnte Wilson ein wichtiger Baustein für den Neuaufbau werden.
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3. Pick: Memphis - Cameron Boozer (Duke, PF)
Boozer würde Memphis nach der starken Lottery-Positionierung einen möglichen neuen Franchise-Baustein liefern. Der Duke-Freshman dominierte den College-Basketball mit seinem NBA-reifen Offensivspiel und galt über die gesamte Saison hinweg als einer der konstantesten Spieler des Jahrgangs. Gerade mit Blick auf die ungewisse Zukunft von Ja Morant und den bereits eingeleiteten Umbruch könnte Boozer schnell zum neuen Gesicht der Grizzlies werden.
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2. Pick: Utah - Darryn Peterson (Kansas, SG)
Peterson galt vor der Saison sogar als Kandidat für den First Overall Pick und bleibt trotz eines leichten Stock-Drops das größte Guard-Talent des Drafts. Besonders seine Shot-Creation und sein elitärer Distanzwurf machen ihn für Utah extrem interessant. Neben Talenten wie Ace Bailey und Keyonte George könnte Peterson dem Jazz einen potenziellen Go-to-Scorer für die Zukunft geben. Vor dem Combine stehen allerdings noch medizinische Fragen im Raum.
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1. Pick: Washington - AJ Dybantsa (BYU, SF)
Dybantsa gilt aktuell als Favorit auf den First Overall Pick und würde mit seinem athletischen sowie physischen Profil hervorragend nach Washington passen. Der BYU-Freshman führte Division I im Scoring an und überzeugte Teams mit seinem Potenzial als Two-Way-Star auf dem Flügel. Trotz bereits vorhandener junger Wings könnten die Wizards in Dybantsa den möglichen Franchise-Player sehen, auf den die Organisation seit Jahren wartet. Dennoch dürfte Washington vor dem Draft auch weitere Kandidaten wie Darryn Peterson, Cameron Boozer oder Caleb Wilson intensiv prüfen.
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