vor 10 Stunden
Nach Schubser gegen Brunson
Eine Szene aus Spiel drei der NBA Finals sorgt weiterhin für Diskussionen. Nach dem Schubser von Victor Wembanyama gegen Jalen Brunson hat Knicks-Guard Jose Alvarado den Spurs-Star öffentlich kritisiert - die NBA verzichtet derweil auf weitere Strafen.

Knicks-Guard Jose Alvarado fand nach dem Vorfall deutliche Worte für den französischen Superstar und machte klar, dass er die Aktion für inakzeptabel hält.
"Das ist kein Basketball", sagte Alvarado nach dem Teamtraining der Knicks. "Das müssen sie sich anschauen. Aber er ist damit davongekommen. Das wird das letzte Mal gewesen sein." Der Guard reagierte damit auf eine Szene aus dem ersten Viertel der 111:115-Niederlage gegen die San Antonio Spurs.
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Rund vier Minuten vor Ende des ersten Viertels waren Brunson und Wembanyama aneinandergeraten. Dabei schubste der Spurs-Star seinen Gegenspieler deutlich, woraufhin Brunson zu Boden ging. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel jedoch nicht und überprüften die Szene auch nicht nachträglich während der Partie.
Brunson selbst hielt sich nach dem Spiel mit Kritik zurück. "Was auch immer ihr gesehen habt, das habt ihr gesehen", sagte der Knicks-Star auf Nachfrage der Medien.
Trotz der Diskussionen wird die NBA keine weiteren Maßnahmen gegen Wembanyama ergreifen. Wie die New York Post berichtet, stuft die Liga die Aktion nicht nachträglich als Flagrant Foul ein. Damit bleibt Wembanyama bei zwei Flagrant-Punkten und entgeht einer möglichen Sperre. Erst bei vier Punkten sieht das Regelwerk der NBA automatisch eine Suspendierung vor.
sgm