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    NBA

    vor 12 Stunden

    Knicks-Coach prangert Freiwurf-Unterschied an

    "So etwas habe ich in den Finals noch nie erlebt": Brown sieht Spurs bevorteilt

    Die New York Knicks verloren Spiel 3 der NBA Finals mit 111:115 gegen die San Antonio Spurs. Nach der Partie richtete Coach Mike Brown den Fokus nicht nur auf die eigene Leistung, sondern auch auf die Schiedsrichter. Vor allem die deutliche Freiwurf-Differenz in der zweiten Halbzeit sorgte bei ihm für Unverständnis.

    Mike Brown wurde häufiger beim Reklamieren eingeblendet.
    Mike Brown wurde häufiger beim Reklamieren eingeblendet. Getty Images

    Die San Antonio Spurs haben sich mit einem 115:111-Sieg in Spiel 3 der NBA Finals zurückgemeldet und die Serie auf 1-2 verkürzt. Victor Wembanyama, Stephon Castle und Co. feierten den ersten Sieg der Finalserie, nach dem Spiel sorgte aber vor allem eine Aussage von Knicks-Coach Mike Brown für Gesprächsstoff.

    Der 56-Jährige stellte zunächst klar, dass San Antonio den Sieg verdient habe. Dennoch konnte er sich einen Seitenhieb auf die Schiedsrichter nicht verkneifen. Besonders das Freiwurf-Verhältnis nach der Pause missfiel dem Knicks-Coach. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in den NBA Finals stehe und sehe, wie eine Mannschaft in einer Halbzeit 24 Freiwürfe bekommt und die andere nur acht", erklärte Brown.

    Deutlicher Unterschied nach der Pause

    Über die gesamte Partie betrachtet fiel der Unterschied mit 32 zu 22 Freiwürfen zwar weniger drastisch aus, doch gerade im engen Schlussabschnitt spielten die zusätzlichen Punkte von der Linie eine wichtige Rolle. Brown räumte ein, dass sein Team nicht die Leistung aus den ersten beiden Spielen abrufen konnte. Gleichzeitig fiel es ihm schwer zu akzeptieren, dass vergleichbare Situationen aus seiner Sicht unterschiedlich bewertet wurden.

    "Vielleicht haben wir gefoult, vielleicht haben wir wirklich gefoult", sagte Brown. "Aber sie haben auch gefoult. Es gab genügend Situationen, in denen man Fouls auf unserer Seite hätte pfeifen können."

    Knicks wollen in Spiel 4 reagieren

    Trotz seiner Kritik wollte Brown die Niederlage nicht ausschließlich auf die Schiedsrichter schieben. Der Coach verwies mehrfach darauf, dass die Spurs aggressiver spielten und sein Team in vielen Bereichen hinter den Erwartungen blieb. Trotzdem dürfte das Thema vor Spiel 4 weiter für Diskussionen sorgen. Die Knicks führen die Serie weiterhin an, haben nach ihrer ersten Playoff-Niederlage seit 13 Spielen aber erstmals wieder etwas Druck auf den Schultern.

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