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    NBA

    vor 11 Stunden

    Knicks-Fans buhten Franzosen aus

    Ist Wemby New Yorks neuer Bösewicht? "Bin nicht auf dem Niveau von Trae Young"

    Victor Wembanyama und seine San Antonio Spurs haben in der Finalserie gegen die New York Knicks verkürzt. Dabei wurde der Franzose während und rund um Spiel 3 mit Buhrufen der Zuschauer im Madison Square Garden begleitet. Der 22-Jährige selbst konnte darüber nur schmunzeln.

    Wembanyama führte seine Spurs zum Sieg in Spiel 3.
    Wembanyama führte seine Spurs zum Sieg in Spiel 3. Getty Images

    Bereits während seines Warm-ups vor Spielbeginn zeigten die Anhänger der Knicks, was sie von Wembanyama halten. Seine traditionelle Pregame-Routine wurde lautstark mit Buhrufen begleitet. Während der Partie skandierten einige Zuschauer dann klar hörbar "Fu** you, Wemby" und "Overrated".

    Im Nachgang der Partie darauf angesprochen, ob er nun der neue Bösewicht in New York sei, konnte Wembanyama nicht anders als schmunzeln: "Es scheint so. Aber ich bin noch nicht auf dem Niveau von Trae Young", grinste er weiter.

    Young hatte sich, früher noch im Trikot der Atlanta Hawks, einige Scharmützel mit den Knicks-Anhängern in den Playoffs geliefert und die Rivalität immer wieder selbst befeuert, indem er auf die Provokationen der Zuschauenden einging.

    Zugleich zollte Wemby den frenetischen Anhängern der Knicks allerdings seinen Respekt. Während man bei Heimspielen das Gefühl habe, einen numerischen Vorteil auf dem Feld zu genießen, sei das auswärts umgedreht: "Hier fühlt es sich so an, als spiele man fünf gegen sechs. Das zeigt umso mehr, aus welchem Holz Mannschaften geschnitzt sind."

    Wemby über Playoff-Strapazen: "Schwer, den Kopf über Wasser zu halten"

    Nach zwei - für seine Verhältnisse - durchwachsenen Auftritten in San Antonio zeigte Wembanyama in Spiel 3 im Madison Square Garden eine eindrucksvolle Reaktion. Mit 32 Punkten (11/18) führte er alle Spieler an. Dazu gelangen ihm acht Rebounds, sechs Vorlagen und drei Blocks bei nur einem Ballverlust.

    Den persönlichen Turnaround erklärte der Franzose auch damit, nicht nur physisch, sondern auch mental stark auf seine Erholung geachtet zu haben. "Ich habe wirklich versucht, mich zu entspannen. Die Playoffs sind wie ein Wirbelwind. Es ist schwer, den Kopf über Wasser zu halten. (...) Man braucht eine Auszeit, um sich zu erholen - gleichwohl für den Körper als auch den Kopf."

    Um sich auf die Strapazen der Playoffs vorzubereiten, habe Wembanyama auch die Saisonvorbereitung mit einigen Größen der NBA-Geschichte geholfen - darunter Hakeem Olajuwon und Kevin Garnett. "Ich erinnere mich noch, wie ich im Sommer eine Runde nach der anderen gelaufen bin und meine Oberschenkelmuskulatur regelrecht gebrannt hat. Aber ich habe mich durchgebissen, weil ich meine Grenzen ausloten wollte", so Wembanyama, der dieses Training für sein Durchhaltevermögen nun verantwortlich macht: "Der körperliche Aspekt macht wirklich den Unterschied aus."

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