vor 2 Stunden
Sorge um verletzte Stars
In der NBA wird offenbar erneut über eine grundlegende Regeländerung diskutiert. Commissioner Adam Silver soll dem Gedanken offen gegenüberstehen, die Spielzeit von 48 auf 40 Minuten zu reduzieren.

Nach Informationen von Sports Illustrated-Reporter Chris Mannix gefällt Silver die Idee, künftig vier Viertel mit jeweils zehn statt zwölf Minuten auszutragen. "Adam ist ein Globalist, wenn es um Basketball geht", erklärte Mannix. Mit der Änderung würde sich die NBA dem internationalen Standard von FIBA und EuroLeague annähern.
Neu ist Silvers Interesse nicht. Bereits im Januar 2025 bezeichnete er sich als "Fan von vier zehnminütigen Vierteln". Die NBA sei mit ihren 48 Minuten weltweit eine Ausnahme. Zudem argumentierte Silver, dass eine ungefähr zweistündige Übertragung besser zu den modernen Sehgewohnheiten passe.
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Neue Aufmerksamkeit erhält die Debatte durch die zahlreichen Verletzungen und Ausfälle prominenter Spieler. "Es ist die am stärksten von Stars geprägte Liga der vier großen US-Sportarten. Wenn die Stars nicht spielen, ist das ein großes Problem für die NBA", sagte Mannix. Die Zuschauer bezahlten schließlich Eintritt, um genau diese Spieler zu sehen.
Der Reporter bezweifelt allerdings, dass die Änderung finanziell umsetzbar wäre oder die Einsatzzeiten der Stars entscheidend reduzieren würde. Stattdessen könnten vor allem Rollenspieler betroffen sein. "Die Bankspieler würden immer weiter an Bedeutung verlieren", warnte Mannix. Teams könnten sich dann auf zehn Akteure beschränken, anstatt einen breiten 15-Mann-Kader einzusetzen: "Ich glaube nicht, dass das sinnvoll wäre." Konkrete Pläne für eine Einführung gibt es bislang nicht.
sgm