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    NBA

    vor 4 Stunden

    Historische Personalnot

    NBA-Kuriosum: Pacers treten mit nur sechs Spielern an

    Fünf Starter, ein Ersatzspieler und elf Ausfälle: Die Indiana Pacers erleben gegen Atlanta eine außergewöhnliche NBA-Nacht. Trotz historischer Personalnot fehlt am Ende nicht viel zur Sensation.

    Pacers-Trainer Rick Carlisle musste auf elf Spieler verzichten.
    Pacers-Trainer Rick Carlisle musste auf elf Spieler verzichten. IMAGN IMAGES via Reuters Connect

    Die Indiana Pacers haben in der NBA für ein außergewöhnliches Kuriosum gesorgt. Bei der knappen 104:108-Niederlage gegen die Atlanta Hawks standen dem Team von Trainer Rick Carlisle gerade einmal sechs einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Elf Profis fehlten verletzt, krankheitsbedingt oder aufgrund von Belastungssteuerung. Trotzdem brachte Indiana die Hawks an den Rand einer überraschenden Niederlage.

    Zum ersten Mal seit November 2004 musste ein Team wieder mit nur sechs Spielern auskommen. Noch rund 90 Minuten vor Spielbeginn hatte Pacers-Trainer Carlisle mit sieben verfügbaren Akteuren gerechnet. Doch Kelly Oubre Jr. fiel kurzfristig mit einer Knieprellung aus.

    Elf Ausfälle: Pacers fehlen fast 200 Millionen Dollar an Gehältern

    Unter den fehlenden Spielern befanden sich viele Leistungsträger, darunter Tyrese Haliburton, Pascal Siakam, Andrew Nembhard, Aaron Nesmith und Ivica Zubac. Besonders dabei: Die elf ausgefallenen Profis verdienen zusammen rund 193 Millionen Dollar pro Saison. Das entspricht etwa 93 Prozent des gesamten Spieleretats. Die sechs verfügbaren Akteure kommen dagegen gemeinsam auf nur rund 15 Millionen Dollar.

    Neben Jarace Walker, Jay Huff und Quenton Jackson standen mit Braden Smith und Jalen Slawson zwei Spieler mit Two-Way-Verträgen in der Starting Five. Kobe Brown, ebenfalls mit einem Two-Way-Vertrag ausgestattet, war der einzige Ersatzspieler.

    Sportlich schlug sich Indiana trotzdem erstaunlich gut. Nach einem zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand kämpften sich die Pacers zurück und verkürzten 1:36 Minuten vor Schluss auf 104:106. Jackson verpasste dann per Dreier die mögliche Führung, bevor Onyeka Okongwu den Sieg für Atlanta sicherte.

    Jay Huff war mit 22 Punkten bester Werfer der Gastgeber, Jackson steuerte 20 Zähler bei. Rookie Braden Smith überzeugte bei seinem ersten NBA-Start mit 19 Punkten und zehn Assists. Bei Atlanta ragte Nickeil Alexander-Walker mit 34 Punkten heraus. Für Indiana war es trotz des couragierten Auftritts die fünfte Niederlage in Folge.

    kon

    Indiana Pacers
    INDIndianaIndiana Pacers
    104
    :
    108
    Atlanta Hawks
    ATLAtlantaAtlanta Hawks