17.03.2026
Superstar mit Katastrophenhalbzeit
Nach der Niederlage der Houston Rockets gegen die Los Angeles Lakers hat Kevin Durant sich selbstkritisch gegeben. Der 37-Jährige erzielte in der gesamten zweiten Hälfte nur zwei Punkte.

"Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich das Spiel heute für uns verloren habe", sagte Durant nach der knappen Niederlage in L.A. "So einfach ist das. Klar, wir hätten vielleicht mehr Dreier treffen können, aber es liegt an mir. Ehrlich gesagt: Ich bin die Offense, und der Gegner setzt alles daran, dass ich mich nicht wohlfühle." Nach einer starken ersten Hälfte (17) brach die Leistung des Veterans in der zweiten Halbzeit komplett ein: Er nahm nur fünf Würfe, von denen er einen traf, und warf gleich sechsmal den Ball weg.
"In der ersten Halbzeit habe ich mich noch wohlgefühlt - im Iso, nach Blocks, im Pick-and-Roll. Dann haben sie entschieden, mir diesen Komfort zu nehmen. Also muss ich klüger und besser mit dem Ball umgehen", analysierte Durant nach dem Spiel. "Ich muss einfach als Option für meine Mitspieler da sein und Räume schaffen. Ich hätte den Ball heute nicht so viel in den Händen haben müssen", führte er aus.

Ein Einbruch im Schlussviertel ist für die Rockets allerdings eine Konstante, die sie schon durch die gesamte Saison begleitet. Während sie eines der besten Net-Ratings der Liga haben (+4,1, Platz acht), zählen sie zu den schlechtesten Teams im vierten Viertel und speziell in der Crunchtime (Net-Rating von -7,3).
Durch die Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn liegen die Rockets nun 1,5 Spiele hinter den Lakers auf dem vierten Platz und nur hauchdünn vor den Nuggets und Timberwolves auf den Plätzen fünf und sechs. Sie haben aber bereits in der Nacht auf Donnerstag die Chance, vor heimischen Fans Rache an den Lakers zu nehmen.
Generell spielt Durant eine überragende Saison für die Rockets: Er legt 25,8 Punkte pro Spiel auf und trifft 40,2 Prozent seiner Dreier. Hinzu kommen 5,5 Rebounds und 4,4 Assists pro Spiel.
gfr