02.07.2025
LeBron wird im Dezember 41
LeBron James hat seine Spieleroption für die Saison 2025/26 gezogen. Doch hinter den Kulissen soll es kaum echte Gespräche mit den Lakers über eine Vertragsverlängerung gegeben haben - ein mögliches Trade-Szenario rückt damit stärker in den Fokus.

Wie ESPN-Insider Brian Windhorst in der Sendung First Take berichtet, gab es zwischen den Los Angeles Lakers und LeBron James "keine substanziellen Gespräche" über eine mögliche Vertragsverlängerung. Der 40-Jährige entschied sich kürzlich dazu, seine Spieleroption im Wert von 52,6 Millionen US-Dollar zu ziehen. Dass der viermalige NBA-Champion nun in sein letztes Vertragsjahr geht, sorgt für neue Spekulationen über seine Zukunft.
Windhorst erklärte: "Die Lakers und LeBron - wer auch immer seine Version der Geschichte erzählen will - haben keine ernsthaften Verhandlungen geführt. Und was passiert mit auslaufenden Verträgen in der NBA? Sie werden als Trade-Kapital betrachtet." Noch nie in seiner Karriere befand sich LeBron James in der Situation, nur ein Jahr unter Vertrag zu stehen - was laut Windhorst durchaus als Signal für potenzielle Veränderungen gewertet werden kann.
James besitzt eine No-Trade-Klausel, könnte also im Fall eines möglichen Trades selbst über seinen nächsten Schritt bestimmen. Sein Berater Rich Paul betonte gegenüber ESPN, dass LeBron "die Entscheidungen der Lakers genau beobachten wird" und sich frage, ob das Team wirklich bereit sei, um eine Meisterschaft mitzuspielen.
Die Lakers beendeten die vergangene Saison mit einer enttäuschenden Erstrunden-Niederlage gegen die Timberwolves. Ob der Klub im Sommer einen Kader aufstellt, der den hohen Ansprüchen von James genügt, bleibt offen - ebenso wie seine Zukunft in L.A.
sgm