06.01.2026
Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt
Lange lief Würzburg einem frühen Rückstand hinterher, kämpfte sich aber Minute für Minute zurück in die Partie. Am Ende entschied eine starke Schlussphase der Gäste ein intensives Duell auf Augenhöhe.

Die Würzburg Baskets unterlagen Patrioti Levice am Ende knapp mit 89:92. Der Start verlief alles andere als optimal: Würzburg kam offensiv kaum in den Rhythmus und erzielte im ersten Viertel lediglich neun Punkte, während Levice früh die Kontrolle übernahm. Zwar stabilisierten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt, doch zur Pause lagen sie weiterhin knapp zurück.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Würzburg steigerte die Intensität, fand nun häufiger den Weg zum Korb und hielt das Spiel ausgeglichen, konnte den Rückstand aber zunächst nicht vollständig drehen. Levice antwortete immer wieder mit effizientem Abschluss - vor allem Novak Music (17) und Rickey McGill (29) sorgten dafür, dass die Gäste mit einer knappen Führung ins Schlussviertel gingen.
Im vierten Abschnitt stemmte sich Würzburg noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und legte offensiv sein bestes Viertel auf. Angeführt von Davion Mintz, der mit 30 Punkten herausragte, kamen die Baskets mehrfach in Schlagdistanz. In den entscheidenden Momenten blieb Levice jedoch abgeklärter und brachte den knappen Auswärtssieg über die Zeit.
Am Donnerstag (8. Januar) folgt Spiel 2 in Bratislava. Gelingt Würzburg der Serienausgleich, steigt Spiel 3 am Dienstag, den 13. Januar, in Würzburg.
sgm
